2011-03-16 18:23:55

Sanierung des Bünteweg in Luthe

Stadt Wunstorf legt Ausbauplanung und vorläufige Kostenschätzung vor.

14 Punkte Plan der SPD führte zum Erfolg

 

Sanierung Bünteweg in Luthe - SPD-Vorschlag

Bürger fair vertreten und beratend wirken

Zur Informationsveranstaltung am 23.03.11 mit der Stadt Wunstorf

Wir, die SPD-Ortsratsfraktion,  haben uns die Petition der Anlieger einmal genau angesehen. Waren vor Ort

mit Bürgern. In Wunstorf Am Alten (neuen) Markt und an der Böhmerke, um zeitgemäßen Parkplatz- und Straßenbau in Natura zu sehen (Parkplätze in gerader Aufstellung haben die Abmessungen von 4,50 m x 2,50 m).

Vor diesem Hintergrund ist die Erkenntnis weiterer notwendiger Gespräche mit dem Bürgermeister Herrn Eberhardt sowie der Bauverwaltung gewachsen. Kernthemen, Schaffung von genügend Parkraum, Erhaltung des Zebrastreifens, substanzielle Verbesserungen gegenüber der Ist-Situation.

Über Ortsbürgermeister Erich Harms wurden zwei Termine mit der Verwaltung über Herrn Eberhardt verabredet.

Termin am 23.03.11 mit der Bauverwaltung

Teilnehmer die Herren Perek, Kassack sowie Harms, Hoch, Bartling (SPD) und Kück (CDU)

Termin am 24.03.11 mit Herrn Eberhardt

Teilnehmer Anlieger: die  Herren Parusel, Ilgner, Mispelkamp; Ortsbürgermeister Erich Harms, Bürgermeister Herr Eberhardt sowie als Vertreter der Verwaltung die Herren Meinborn, Kassack und Perek.

Fair vertreten heißt, abseits von jeglichen persönlichen Befindlichkeiten bzw. aufkommenden Wahlkampfgetöses die Bürger objektiv zu vertreten. D.h. eben auch, aufgrund jahrelanger kommunaler Erfahrungen, möglichen Fehlentwicklungen in Bürgervorschlägen sachlich entgegenzutreten und gleichzeitig für optimierte Ausbaukosten ohne "Schnickschnack" zu sorgen!

Vor diesem Hintergrund ist auch unser Vorschlag zu verstehen, den wir der Bauverwaltung zur konstruktiven Prüfung am 23.03.11 vorgelegt haben.

Im Bünteweg (nördlicher Bereich) haben wir eine Bebauung, die eher heterogen ist.

Mehrfamilienhäuser zw. Kleine Heide und An der Tongrube mit hohem Parkplatzbedarf.

Einfamilienhäuser zw. An der Tongrube und Schloß-Ricklinger-Straße mit normalem Parkplatzbedarf.

Zwei Mehrfamilienhäuser am Ende des Büntwegs Ecke Schloß-Ricklinger-Straße mit hohem Parkplatzbedarf.

Die neu zu schaffenden Parkplätze müssen also so gebaut werden, dass sie möglichst anliegerkonform sind. Im Übrigen haben i.d.R. die Eigentümer der Mehrfamilienhäuser auch die höchsten Kosten der Sanierung zu tragen.

Parkplatzsituation zwischen Kleiner Heide und An der Tongrube: Dort ist der Bürgersteig bis zu 4,70 m breit (Straße 12 m breit). Hier können ohne Probleme Parkplätze in gerader Aufstellung zur Straße, bei einseitigem Halteverbot, geschaffen werden.

Parkplätze zwischen An der Tongrube und Parkstraße müssen in Reihe gebaut werden. Dort ist der

Bürgersteig heute  auch nur max. 4,20 m breit. Der Bedarf kann dort auch in Reihe gut gedeckt werden.

Zwischen Parkstraße und Schloß-Ricklinger-Straße sollte im Kern der heutigen Straßenführung gefolgt werden.

Dennoch müssen insbesondere im Bereich zur Schloß-Ricklinger-Straße einschneidende Veränderungen der Parkplatzsituation vorgenommen werden. Einseitiges Halteverbot bzw. wechselseitiges Halteverbot, um auch größeren Fahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen (Bussen  Müllwagen, Krankenwagen, DHL, Post-, Möbelfahrzeugen etc.). Die Parkplätze sollten auf der Fahrbahn gekennzeichnet sein.

Die Buslinie würden wir nicht verlegen. Das schafft sofort weitere Begehrlichkeiten  bei der nächsten Straßensanierung, ist unsozial und widerspricht sozialdemokratischen Vorstellungen des öffentlichen Nahverkehrskonzepts.

Die Alternativen müssen von der Verwaltung gerechnet werden.

I. - Vorschlag der Bürger des Bünteweges (Einsparungen um ein Vielfaches)

II. - als auch der SPD-Vorschlag

III. - mögliche weitere Vorschläge der Verwaltung (mit einige Bäumen und Parkbuchten !!??)

In die Parkbuchten- und Baumdiskussion wollen wir uns nur mittelbar einmischen. Primär anliegerrelevant !!!

Eine aufgelockert gebaute Straße ist dennoch schöner (als Beispiel sei die Böhmerke benannt).
… und wir bauen eine Straße, die auch für die folgende Generationen was hergeben soll.
….. und auf keinen Fall den Ausbau der Straße weiter verschieben, Die Bürger sind im Kerndurchaus für die Sanierung des Bünteweg (und jedes Jahr wird es teurer).


Erich Harms      Rolf Hoch          Uwe-Karsten Bartling


Luthe, 24.03.11



SPD will kein Wahlkampfgetöse um Straßenausbau

Die SPD-Fraktion weist Behauptungen des CDU-Ratsherrn Kück zurück, der Bürgermeister habe einen Ausbaustopp für den Bünteweg ausgesprochen. „Die Straße wird ausgebaut, das hat der Rat gemeinsam beschlossen“. Dies hat Bürgermeister Eberhardt ausdrücklich bestätigt. Er hat lediglich zugesagt, mit Anliegern und Ortsbürgermeister Erich Harms über strittige Punkte zu sprechen und die bisherige Planung entsprechend zu überprüfen. Dies begrüße die SPD-Fraktion ausdrücklich. Der Ausbau des Büntewegs in Luthe werde damit dasselbe Verfahren durchlaufen wie jeder andere Straßenausbau auch. Dabei würden Anregungen und Wünsche von Anliegern und dem Ortsrat Luthe berücksichtigt, soweit sie technisch umsetzbar sind und insgesamt zu einer Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer führen. Der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Patrick Pierau, weist darauf hin, dass die die Ausbaupläne den Ratspolitikern bisher noch nicht vorliegen. Es habe lediglich eine Informationsveranstaltung für Anlieger und eine Vorabvorstellung im Bauausschuss gegeben. Als nächster Schritt wird im April der Ortsrat Luthe über die Planung informiert und kann Änderungswünsche beschließen. Damit werden sich dann der Umwelt- und Bauauschuss und abschließend der Verwaltungsausschuss beschäftigen. „Der Ausbau des Bünteweges wird in diesem Jahr wegen der notwendigen Kanalsanierung durchgeführt“, erläutert Pierau. Die SPD-Fraktion werde bei der Ausbauplanung die schwierige Parksituation in der Straße berücksichtigen, aber auch darauf achten, dass die Straße zu einem attraktiven Wohnumfeld beiträgt und den Bedürfnissen von Autofahrern, Fußgängern und Radfahrern gerecht wird.

Kirsten Riedel

Autor: Uwe-Karsten Bartling, erich Harms, Rolf Hoch

2011-01-26 22:51:39

Schwerer Fahrradunfall vor der Luther Volksbank

Verwaltung ignoriert Gefahrenpunkt

Luther SPD fordert mehrfach Entschärfung des Unfallschwerpunktes – Verwaltung reagiert nicht angemessen!!

Nicht erst seit gestern, steht die von der Verwaltung favorisierte und umgesetzte Führung des Fahrradverkehrs vom Radweg auf die Hauptstraße im Brennpunkt der Luther Kritik.

Mit der Umsetzung, der unter dem Strich, sicherlich sinnvollen Maßnahme, liegen die Planer der Verwaltung, in Höhe der Luther Volksbank aus Sicht der Luther Genossen im wesentlichen daneben! Die Abfahrt für Fahrradfahrer auf die Hauptstraße vor der Volksbank trägt durchaus schildbürgerhafte Züge.

Dort ist eine Gefahrenquelle für die Fahrradfahrer entstanden, die so nicht verantwortbar ist. Immer wieder kommt es dort zu gefährlichen Situationen mit schweren Stürzen! Der letzte schwere Unfall der zu erheblichen Gesichtsverletzungen führte, liegt gerade 2 Wochen zurück. Die dort gestürzte Person liegt immer noch mit einem Jochbeinbruch sowie schweren Prellungen im hannoverschen Henriettenstift.

Bereits 2008 hatte die Luther SPD auf Ihrer Homepage www.spd-luthe.de Forderungen formuliert, um den unnötigerweise geschaffenen Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Seit dem wurde dieses Thema immer wieder in OR-Sitzungen aufgegriffen und ist entsprechend dokumentiert.

Die Forderungen:

Komplette Absenkung der Bordsteinkante und abschrägen des Übergangs vor der Volksbank, so dass Radfahrer im Gefahrenbereich ohne Stolperkante auf die Hauptstraße auffahren können.

Deutlichere Leitlinien auf der Fahrbahn im Bereich des Übergangs des Radweges auf die Fahrbahn und Auftragen weiterer Fahrradpiktogramme bzw. farbliche Kennzeichnung der Hauptstraße.

Anbringen eines Verkehrszeichens 138 „Radfahrer kreuzen“ am Laternenmast in Höhe Hausnummer 24 B.

Fazit:

Die Luther SPD sieht auch insbesondere die Planer der Verwaltung in der Verantwortung. Immer wieder wurde warnend auf die aus Luther Sicht gefährliche Lage für Fahrradfahrer hingewiesen.

Konkret heißt das, durch die Verweigerungshaltung der Verwaltung, die vom Luther Ortsrat einstimmig mehrfach geforderte Entschärfung der Gefahrenstelle als nicht notwendig abzulehnen, weil hier kein erhöhtes Unfallrisiko vorhanden sei, ist die Verwaltung mitverantwortlich für die bisher vorgekommenen Stürze.


Was muss noch passieren – damit endlich angemessen reagiert wird?


Uwe-Karsten Bartling


2011-01-25 14:25:40

Wir leben Luthe - Engagiert vor Ort - Ihre SPD!

Luther SPD im Kommunalwahljahr 2011

Drude startet auf Platz zwei für die Region, Hoch kandidiert im Stadtrat auf Platz eins, Harms Spitzenkandidat in Luthe!

Durchstarten!! So fasste das der Hauptredner, Landtagsabgeordneter Heiner Aller,  für das Kommunalwahljahr 2011 zusammen.  Die Luther Genossen sind für das Kommunalwahljahr gut aufgestellt. Die Mischung aus jung und alt stimmt! Erfahrung, Kontinuität, Esprit, Sensibilität für die Themen die den Bürgern auf den Nägeln brennen, mittendrin und nicht nur dabei - das zeichnet  die Luther SPD-Politiker aus.

Vorausgesetzt, dass das so auf der Hauptversammlung der Wunstorfer SPD im April 2011 bestätigt wird, werden Luther Bürger wichtige Positionen auf den Wahllisten in der Stadt besetzen. Rolf Hoch führt die Stadtratsliste an, die Luther Neubürgerin Anke Drude kandidiert für die Region auf Platz zwei!

Auf bewährtes braucht jedoch niemand zu verzichten. Auf der Stadtratsliste werden auch Erich Harms, Uwe Riemenschneider, Volkhard Knapp, Jörn Stahlhut-Borchert sowie Torben Klant zu finden sein.

Für den Luther Ortsrat treten Erich Harms als Spitzenkandidat, Annegret Nase, Rolf Hoch, Ulrike Erler, Uwe-Karsten Bartling, Anke Drude, Jörn Stahlhut-Borchert, Volkhard Knapp, Torben Klant sowie Uwe Riemenschneider an.

Auf der Jahreshauptversammlung  wurde Uwe Riemenschneider erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen mit Annegret Nase sowie Ulrike Erler zwei erfahrene Stellvertreterinnen. Wiedergewählt wurden ebenso Kassierer Jörn Stahlhut-Borchert  sowie Pressereferent  Uwe-Karsten Bartling.  Neu dabei ist Anke Drude als Schriftführerin. 

In den Abteilungsvorstand wurden Erich Harms, Rolf Hoch, Margret Kassen, Rolf Gerhards, Reinhard Gräpel, Wilfried Steinhauer, Andreas Frede, Dirk Christ, Achim Stein, Heinrich Thiele, Volkhard Knapp, Jürgen Rabe, Konrad Launert, Torben Klant  sowie Ralf Giesen gewählt.

Im Luther Abteilungsvorstand arbeiten somit immerhin 21 Luther Genossen aktiv mit und gestalten Luthe  gemeinsam mit den Bürgern !

Dass die SPD eine Partei mit Tradition ist, zeigten die Ehrungen die Heiner Aller wahrnahm. Heinz Bartels (50 Jahre), Harald Fischer (40 Jahre), Heiner Witte (40 Jahre),  Margret Kassen, Christa Heckel, Uwe-Karsten Bartling (alle 30 Jahre) Rosmarie und Stephanie Lorenz (25 Jahre) sowie Friedrich Kampe (20 Jahre) erhielten Urkunden für ihre treue Mitgliedschaft.

Mit Andrijana Badke, Anke Drude, Kerstin Zimmermann, Heinrich Thiele sowie Peter Brandes konnten fünf neue Mitglieder in der Luther SPD begrüßt werden !  Die Luther Abteilung hat nun aktuell 63 Mitglieder.

Die Luther Genossen müssen sich nicht verstecken, so der 1. Vorsitzende Uwe Riemenschneider, wenn es um die politische Arbeit vor Ort geht.

Kinderkrippenbau, der Bau von Fahrradwegen in und um Luthe, das Naherholungskonzept, ILEK-Projekte, Verkehrsführung auf der Nienburger Strasse, Notfallplanung für die B 441, Sanierung der Luther Kanalisation, geführte Fahrradtour mit den Luther Bürgern an Himmelfahrt, das Entenhaus, Bau einer Boulebahn am Sportplatz, Begehung der Luther Kinderspielplätze. Einweihung des neuen Aldi-Marktes, Bau von Syncreon/Audi im Gewerbegebiet Süd – Schaffung von 200 neuen Arbeitsplätzen, Asbesthaldenabbau „ohne Ende?“ alles Themen die die Luther SPD in 2010 beschäftigten.

Klausurtagungen in Jever und Luthe,  der Luther Rotfuchs und die aufwendig gestaltete Homepage www.spd-luthe.de zeigen einen weiten Bogen von Aktivitäten der Luther Genossen auf.

2011 geht’s weiter. Nicht nachlassen sondern nachlegen so der 1. Vorsitzende Uwe Riemenschneider.

 Neben den bekannten Veranstaltungen ist für 2011 ein Kulturfest eingeplant. Der erfolgreiche Luther Dialog wird mit tagesaktuellen Themen fortgesetzt. Der Bau von Krippenplätzen, der Bau der Boulebahn ,Aktionen rund um die Nienburger Strasse , seniorengerechte Betreuung, die Niedere Wanne im Gewerbegebiet Süd, neue Anbindung des Gewerbegebietes  Süd an die Kolenfelder Strasse, der Neubau der auch für Luthe relevanten Oststadtsporthalle, Integrationsfragen, Ausrichtung der Luther Grundschule, Aufwertung des Dorfplatzes vor der KVHS u.a. werden Themen für 2011 sein.

 

Autor: Uwe-Karsten Bartling

2011-01-09 19:25:26

Neujahrs-Dämmerschoppen

Am Freitag, 14 Januar 2011 ab 19.00 Uhr  findet der traditionelle Neujahrs-Dämmerschoppen der Luther SPD im TSV Tennisheim, Bünteweg statt.

Hierzu sind alle interessierten Bürger und Bürgerinnen ganz herzlich eingeladen.

Im Mittelpunkt der SPD-Veranstaltung stehen Referate vom Europaabgeordneten der SPD, Bernd Lange sowie sowie Ortsbürgermeister Erich Harms.

Was können wir 2011 in Europa erwarten ? Wie kommen wir aus der Euro-Krise ? Wie sicher ist unser Euro ? Deutschland – Zahlmeister der Europäer ?!

Bernd Lange wird sich in ihrem Referat primär dieser schwierigen Themenstellung widmen.

Mit Bernd Lange konnte die Luther SPD einen äußerst kompetenten Gesprächspartner für den Neujahrsschoppen gewinnen. Lange sitzt bereits, mit kurzer Unterbrechung, für die SPD seit 1994 im Europaparlament.

Erich Harms wird über das "Integrierte ländliche Entwicklungskonzept" berichten.

Zu lokalpolitischen Themen wird der 1. Vorsitzende der Luther SPD, Uwe Riemenschneider, Stellung beziehen. Wie immer, sind die Luther Genossen für alle Fragen aber auch konstruktive Kritik offen !

 

Luthe startet 2011 mit Europa

 

Zum traditionellen Dämmerschoppen im neuen Jahr hatte die Luther SPD diesmal Bernd Lange als Referenten eingeladen.

 

Die Wirtschafts- und Finanzkrise stand im Mittelpunkt von Vortrag und Diskussion vor den rund 60 Luther Genossinnen und Genossen. Für Lange ist klar, dass es nur gemeinsam solidarisch weitergehen kann. 60 Jahre europäische Einigung zeigen eindrucksvoll, dass Frieden und Wohlstand durch Solidarität wächst und nicht durch Spalterei und Hass.

Angesprochen auf Griechenland erläutert der Europaabgeordnete: Die alte griechische Regierung hat den Karren in den Sumpf gefahren. Klar muss Athen jetzt seine Hausaufgaben machen. Das sieht die Mehrheit der Griechen selbst so. Aber nun die nationalistische Karte aus dem Keller zu holen, zerstört unser ökonomischen Grundlagen und unser friedliches Miteinander in der EU. Bei Finanzhilfen für Athen geht es eben nicht darum, den angeblich faulen Griechen ein Leben in Saus und Braus zu spendieren. Jeder fünfte Grieche lebt von weniger als 7000 Euro im Jahr und somit in Armut. Griechenland gehört damit zu den Ländern mit den höchsten Armutsgefährdungsquoten in Europa.

Viel mehr komme es darauf an die Krise gemeinsam zu bewältigen, so Lange weiter. Europaweit müssen die Finanztransaktionssteuer sowie Mindestsätze bei der Unternehmensbesteuerung eingeführt werden. Dadurch entsteht der finanzielle Spielraum für mehr Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Reine Spardiktate stärken nicht, sonder schwächen die europäische Wirtschaft. Zockern muss der Boden entzogen werden.

 

Rolf Hoch

 

 

Autor: Uwe-Karsten Bartling

2010-12-29 20:49:14

Asbesthalde und keine Ende

Das Thema Asbesthalde beschäftigt Behörden und Bevölkerung nun schon seit einigen Jahren. Hierbei prallen  die widersprüchlichsten Meinungen, Vorstellungen und Ängste  aufeinander.
Wobei keiner mehr so genau weis, wer den Stein ins Rollen gebracht hat. Die, mit einem wunderschönen biologischen Schutzmantel versehene, Lagerstätte von Produktionsrückständen aus der Fertigung von Asbestfaserzementplatten hat über Jahrzehnte niemanden gestört. Auch sporadische Anfragen, die Fläche industriell zu nutzen, gingen ins Leere. Doch dann hat irgendjemand EU-Mittel ausfindig gemacht,  die die Renaturierung von Altdeponien finanziell fördert, wenn dadurch wertvolles Acker- oder Weideland nicht in Gewerbefläche umgewandelt werden muss.

Der Rest ist bekannt. Der „Apparatschnik“ war in Gang gesetzt und nicht mehr aufzuhalten.

Auch in den Reihen der Luther SPD wurde heftig diskutiert, Informationen wurden eingeholt, alle Varianten durchgespielt. Doch wie beim Skat hilft auch hier kein Nachkarteln. Der alte Zustand darf nicht bleiben, also Einhausen oder Abtransport, und hier ist die Luther SPD sich einig, dann soll die Halde weg und zwar komplett und endgültig ohne Folgekosten und vielleicht später erneut aufkommende Wünsche oder Forderungen nach Verlagerung.

Was mich an der ganzen Angelegenheit massiv stört, ist dieses Geschäft mit der Angst und den Sorgen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger im Umfeld der Deponie.

Erst hat die Region uns in Bürgerveranstaltungen erklärt, wie fürchterlich gefährlich und giftig dieser Asbestmüll sei. Zudem käme die Arsenverseuchung des Grundwassers erschwerend hinzu. Es gäbe nur einen Weg, zum Schutz der Bürger muss die Halde weg.

Als alles klar schien, die zur Schließung anstehende Deponie in Lahe als Endlagerort ausgemacht war, war dieser Asbestmüll plötzlich gar nicht mehr so gefährlich. Nein der sollte jetzt sogar auf offenen Kipplastern ohne Big Packs abtransportiert werden.

Das wurde, wie wir wissen, gerichtlich anders entschieden.

An dem Plan, die Asbesthalde zu entfernen, ändert das jedoch nichts, wenn Lahe nicht möglich ist, wird die Verlagerung eben europaweit ausgeschrieben. Kosten ca. 9,8 Millionen€. Gut das die Stadt Wunstorf, vertraglich festgelegt, nur 150.000 € dazuzahlen muss.

Jetzt kommen die Angstmacher von der anderen Seite hervor, erklären uns, wie ungefährlich die Asbestabfälle bisher unter dem bewachsenen Erdhügel gelegen haben. Diese dünne Schicht aus feuchtem Erdreich sei früher und in Zukunft völlig ausreichen und für die Anwohner völlig ungefährlich.

Aber wehe man fasst die Halde an, legt den staubenden Asbestmüll frei, dann sind unsere Kinder noch im Umkreis von 1000 Metern fürchterlichen Gefahren ausgesetzt.

Diese Panikmache ist Leuteverdummung. Es gibt Gesetze  und Vorschriften, wie asbestbelasteter Abfall zu entsorgen ist. Ich gehe fest davon aus, dass der Asbestmüll natürlich feucht und unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften abgetragen und transportiert wird. Dies werden wir beobachten und überwachen, zum Schutz aller Anwohner, mit Augenmass und ohne Panikmache.

 

 

 

                                                     Asbesthalde zum „X’sten“

 

Dieses Thema wird die Luther Bevölkerung noch einige Monate beschäftigen.

Ein paar Worte zur Historie; bereits 1979 wurden Immissionsmessungen seitens

des Gewerbeamtes Hannover, sowie des Instituts für Arbeitsmedizin (Nds.

Landesverwaltungsamt) durchgeführt.

Die Messungen haben ergeben, dass südöstlich des Schulsportgeländes bzw.

nördlich des Gebietes „Bünte“ erheblich niedrigere Asbestimmissionen

vorliegen, als in Großstädten, oder an Verkehrsstraßen. (Quelle Bebauungsplan

Messenkamp Luthe)

In den folgenden 31 Jahren hat sich nichts am Zustand geändert; nur um einer

Spedition einen Gefallen zu tun, und um EU-Steuergelder zu kassieren, soll die

Halde abgetragen werden!

Die Kosten belaufen sich auf ca. 10,- Mill. Euro. Bei der im Vorfeld genannten Summe

von 8,2,- Mill. Euro wurde die erforderliche MwSt. nicht erwähnt!

Eine Anpflanzung mit niedrigem Buschwerk und vorheriger Aufschüttung würde

nicht ein mal ein Zehntel der Kosten verursachen.

Eine durch den Abtrag entstehende Gefährdung, wäre durch eine Begrünung (Ist Zustand)

ausgeschlossen!

Wenn eine „Privatperson“ versucht die Luther Bevölkerung in Hinsicht der Sanierung der Halde aufzuklären, ist in den Medien die Sprache von Panikmache, grotesk!

 

Wie sollte man Aufklärung betreiben, wenn auf ein Planfeststellungsverfahren

(Bürgerbeteiligung) verzichtet wird. Die Begründung lautete, dass die Beendigung des Deponiebetriebes und die Stilllegung einer Deponie „kein wesentliche Änderung einer Deponie darstelle!“ Ohne Kommentar!!

Wenn die Halde nun schon abgetragen werden sollte, möge man doch den höchsten

Sicherheitsstandard zu Grunde legen.

Laut Sanierungskonzept soll auf eine Einhausung und ein Tragen von Atemschutzmasken   für die Bauarbeiter im Verlaufe des Abtrags verzichtet werden.

 

In dem Sanierungsplan der Firma Burmeier ist die Sprache von Öffentlichkeitsarbeit.

Ich habe noch nichts davon vernommen und die Ablagerung soll schon Ende Februar beginnen.

Ich wünsche frostige Zeiten!

 

V. Knapp   Luthe

Autor: Rolf Hoch