2012-07-14 12:49:55

Luthe soll Logistikstandort werden

Luthe soll Logistikstandort werden –

Ortsrat kann nur bedingt Einfluss nehmen –

Landwirte verkaufen!

Das Gewerbegebiet Süd ist für uns Luther Mandatsträger keine leicht verdauliche Kost. Das Herz sagt „nein“, der Verstand sagt „ja“.

Im Luther Ortsrat hat die Luther CDU die Resolution zum Gewerbegebiet Süd der SPD/Grünen nicht unterstützt und sich einmal mehr zu höchst unverständlichen und widersprüchlichen Aussagen hinreißen lassen. Natürlich kann man gegen bestimmte Ansiedlungen, wie Logistikunternehmen, sein. Nur wer dagegen ist, muss auch klarstellen, was er denn für andere Ideen in der Hinterhand hat. Wer glaubt nur mit dem Hinweis auf Ansiedlung von alternativen Unternehmen das Problem Logistikstandort zu erschlagen, macht es sich sehr einfach, zumal sich auch die eigene Partei in Wunstorf längst sehr deutlich positioniert hat. Einvernehmlich haben sich CDU, SPD, FDP und Die Grünen, aufwärts ab Stadtparlamentsebene, längst auf die Erschließung als Logistikstandort geeinigt.

Wo sind denn die gewünschten Unternehmen zu fi nden? Wer ersetzt denn die Arbeitsplätze, die in wenigen Jahren bei Kali + Salz in Bokeloh verloren gehen werden? Die Industrienation Deutschland hat sich doch längst von einem rein produzierenden Standort, mehr und mehr zu einem Dienstleistungsstandort mit dazugehörigen Logistikbetrieben entwickelt. Tendenz steigend! Im Übrigen auch Logistikunternehmen benötigen für die eigene Infrastruktur Klein- und mittelständische Unternehmen für Wartungen und Reparaturleistungen.

Klar ist heute schon, dass große Teile der Luther Landwirtschaft weniger Betriebsflächen in Ortsnähe zur Verfügung haben werden. Diese Entwicklung ist zumindest teilweise selbst verschuldet bzw. gewollt! Jahrelang wurde von vielen Luther Landwirten Grund und Boden veräußert. Ansonsten hätte sich Luthe nie zu der heutigen Größe mit der dazugehörigen Infrastrukturund Gewerbegebiet entwickeln können. Die aktuell in der Diskussion stehenden Flächen gehörenzu einem Teil Luther Landwirten, die verkauft haben bzw. verkaufen. Wer verkauft, muss mit denFolgen leben. Bedauerlicherweise trifft es nun auch Pächter dieser Grundstücke, die weitermachen wollen.

Wir fühlen uns in der Pflicht! Wir müssen die Interessen von möglichst allen Luther Bürger(innen)vertretenund das Optimum für Luthe herausholen.

Daher die Resolution, in der wir aus unserer Sicht alle wichtigen Forderungen zusammengefasst haben, um unseren Ort zielorientiert vor sich ändernden Rahmenbedingungen entwickeln zu können.

Resolution zum Gewerbegebiet Luthe Süd

Das Luther Gewerbegebiet Süd entwickelt sich dynamisch weiter. Erneut wird eine Fläche bebaut auf der eine weitere große Logistikeinheit entstehen soll. Luther Interessen werden berührt, die Eingriffe in die Luther Gemarkung sind erheblich. Daher können wir ab sofort Vorlagen, die das Gewerbegebiet betreffen möglicherweise nur noch mit Einschränkung zustimmen. Das verkehrspolitische Konzept passt nicht mehr. Die Luther Sternkreuzung und damit angrenzende Straßen werden schon jetzt vom LKW-Verkehr „überrollt“. Eine weitere Belastung von LKW-Schwerlastverkehr durch erneute Ansiedlung von Logistikunternehmen ist ohne die Umsetzung der unten aufgeführten Maßnahmen nicht hinnehmbar.

• Der LKW-Verkehr aus dem Gewerbegebiet muss zielgerichtet durch
   Verkehrslenkungsmaßnahmen auf die A2 abgeleitet werden.

• Nordumgehung muss kommen

• Der Kreisel an der Kolenfelder Straße ist zügig zu bauen.

• Für LKW-Verkehr mit einer Tonnage von > 12 t muss in Luthe ein
   verbot erlassen werden. Ausgenommen hiervon ist lediglich der
   Anlieferverkehr.

• Flankierend muss auf der B6 eine Maut für LKWs erhoben werden, um
   Mautflüchtlinge von der Nienburger Straße und weiteren Landstraßen
   fernzuhalten.

• Die Sternkreuzung für den Fußgängerverkehr mus gesichert werden.
   Der Fuß-/Radweg entlang der Nienburger Straße muss saniert werden.

• Ein Konzept mit Ausgleichsfl ächen in der Luther Gemarkung muss
   erarbeitet werden. Ein Grüngürtel der den südlichen, östlichen sowie
   westlichen Bereich von Gewerbefl ächen und Verkehr abschottet ist neu
   und zügig anzulegen.

• Ausgleichsfl ächen müssen beschleunigt zu fairen
   Konditionen aufgekauft werden.

• Die geplante Bahnanbindung sowie der Bau des Containerterminals
   am Mittellandkanal sind zu forcieren.

• Auf die Qualität der neu gegründeten Unternehmen ist streng zu achten
   (Lohnniveau, Gewerbesteuerzahlungenin Wunstorf, Grundstückspreise)

Die Verantwortlichen in der Verwaltung der Stadt Wunstorf als auch die politischen Entscheider in Wunstorf und darüber hinaus sind aufgefordert ein ganzheitliches Konzept unter Einbeziehung o.a. Prämissen für Luthe zu erarbeiten und vor Realisierung weiterer Bauvorhaben im Gewerbegebiet Süd umzusetzen.


Informationen zum Thema:
www.wunstorf.de

Neues Gutachten zum Logistikstandort Wunstorf

 

Im Übrigen, so sieht das laut Stadtanzeiger die Wunstorfer und die überregionale CDU

"Wunstorf soll Schlüsselstandort für den Bereich Logistik werden

Niedersachsen Generalsekretär der CDU will sich auf Landesebene einsetzen

WUNSTORF (tau). Der Ge­ne­ral­se­kretär der CDU Nie­der­sach­sen Ulf Thiele be­suchte im Rah­men sei­ner Som­mer­tour am ver­gan­ge­nen Frei­tag die Stadt Wunstorf, um sich vor­nehm­lich ü­ber die ge­werb­li­che An­sie­de­lungs­po­li­tik zu in­for­mie­ren. Zu­sam­men mit Bür­ger­meis­ter Rolf-Axel Eber­hardt, Wirt­schafts­för­de­rer Uwe Schwamm und dem CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Se­bas­tian Lech­ner ging es auf eine Rund­fahrt durch das Wunstor­fer Ge­wer­be­ge­biet. Ne­ben dem Syn­creon-Gelände nah­men die Po­li­ti­ker auch die Ha­fen­kante am Mit­tel­land­ka­nal in Au­gen­schein.

Während sei­ner zwei­wöchi­gen Som­mer­tour be­reist Thiele 44 Orte im Wahl­kreis und in ganz Nie­der­sach­sen. Ziel ist die Vor­be­rei­tung des Lan­des­par­tei­ta­ges im Herbst mit der Maß­ga­be, ein Wahl­pro­gramm zu er­ar­bei­ten. Da­bei gehe es we­ni­ger um eine Bi­lanz der bis­he­ri­gen Re­gie­rungs­ar­beit, als viel­mehr um Zu­kunfts­pro­jek­te, mit der man sich im Falle ei­nes Wahl­sie­ges wei­ter be­schäf­ti­gen wol­le. Der Aus­bau wirt­schaft­li­cher In­fra­struk­tur, wie sie Wunstorf zum Bei­spiel an­stre­be, stehe da­bei ganz oben auf der Agen­da. "­Statt Stopp­schil­der auf­zu­stel­len, wol­len wir Schnell­straßen bau­en", sagt Thiele mit Blick auf die Chan­ce, ein tri­mo­da­les Kon­zept im Ge­wer­be­ge­biet Süd um­set­zen zu kön­nen. Wunstorf nehme hier­bei eine Schlüs­sel­po­si­tion in­ner­halb Nie­der­sach­sens ein, so der Po­li­ti­ker. Ins­ge­samt stehe das Land vor ei­nem grund­le­gen­den Wan­del. Die Lo­gis­tik wie auch die Hin­ter­land­an­bin­dung durch Hä­fen und Gleise seien von zen­tra­ler Be­deu­tung. Ge­rade von Wunstorf könne in der Re­gion Han­no­ver des­halb eine Si­gnal­wir­kung aus­ge­hen. "Wenn wir Hä­fen aus­bau­en, nutzt das dem gan­zen Lan­d", so Thie­le.

Dies sieht auch Wunstorfs Bür­ger­meis­ter so: "Wir müs­sen mit der dy­na­mi­schen Ent­wick­lung Schritt hal­ten und der Wirt­schaft et­was an­bie­ten", so Eber­hardt. Der dafür drin­gend benötigte Gleis­an­schluss sei aber nur dann rea­lis­tisch, wenn sich die Po­li­tik für das vor­lie­gende Ge­samt­kon­zept ent­schei­de. Zwar gehe es um sehr viel Land, das be­baut wer­den könn­te, den­noch seien die Be­fürch­tun­gen ei­ni­ger un­be­grün­det, dass sich in der Zu­kunft nur Großlo­gis­ti­ker an­sie­deln wür­den, so der Bür­ger­meis­ter. "­Der be­son­dere Charme des Ge­wer­be­ge­bie­tes be­steht in der Ma­gnet­wir­kung", sagt Eber­hardt, und die übe eben auch An­zie­hungs­kraft auf klein­tei­li­ges Ge­werbe aus­.

­Bei der Fi­nan­zie­rung des Pro­jek­tes will die Stadt so­wohl die Un­ter­neh­men ins Boot ho­len, die bei­spiels­weise von ei­nem Gleis­an­schluss pro­fi­tie­ren, als auch För­der­mit­tel in An­spruch neh­men, um die ge­wünschte Ver­knüp­fung der Ver­kehrs­wege rea­li­sie­ren zu kön­nen. "­Mit dem Gleis wäre al­les mög­lich", ist Bür­ger­meis­ter Eber­hardt ü­ber­zeugt. Die Stadt hätte dann eine wirt­schaft­li­che Per­spek­tive für die nächs­ten 50 bis 60 Jah­re.

Ulf Thiele will sich auf Lan­des­ebene dafür ein­set­zen, dass die EU-För­der­ku­lisse er­hal­ten bleibt und Gel­der für die Mo­der­ni­sie­rung wirt­schaft­li­cher Struk­tu­ren auch nach Wunstorf fließen kön­nen. Fo­to: tau"

 

Autor: Uwe-Karsten Bartling, Rolf Hoch

2012-04-12 13:39:23

Exkursion mit Luther B├╝rgern in die Luther Masch

Trotz Regen und Sturm trafen sich mit dem SPD-Abteilung 25 Luther Bürger am 31.03.12 frühmorgens um 7.00 Uhr, um die Natur vor ihrer Haustür zu genießen. Unter fachkundiger Leitung des Feldornithologen, Peter Becker und des Artenschutz - Beauftragten, Uwe-Jan Heckel war es möglich, Vogelstimmen u. a. wie des kessen Zilp - Zalp, der Braunelle und des Gründfinken zu hören. Erst ab 16. April kann man in den  Genuss des Nachtigallen – Gesanges kommen. Entdecken konnte man ein Nilgans-Paar, die normalerweise in Europa nicht zu Hause sind. Peter Becker war davon nicht begeistert, diese Tiere sind frech und können sogar unseren heimischen Störchen Probleme bereiten.

Durchgefroren nach der Masch-Begehung wurden die Teilnehmer“ im Cafe unterm Storchennest“ mit einem reichhaltigen, gutem Frühstück und heißem Kaffee belohnt. 

Alle Teilnehmer waren so begeistert von der fachkundigen Führung in unserer schönen grünen Luther Masch, so dass spätestens im  Mai des nächsten Jahres, erneut auf die Pirsch in der Luther Masch gegangen werden soll. 

Autor: Uwe-Karsten Bartling

2012-01-27 16:27:45

Jahreshauptversammlung der Luther SPD

„Wir lieben Luthe!“ Das war das Motto der Luther SPD im Wahlkampfjahr 2011. Dieses Motto wird von den Genossen gelebt. Das haben auch viele Luther erkannt und die SPD mit 61,6% der abgegebenen Stimmen belohnt.
Im Luther Ortsrat werden mit Erich Harms, Rolf Hoch, Uwe Riemenschneider, Uwe-Karsten Bartling, Anke Drude sowie Annegret Nase weiterhin 6 erfahrene Luther Bürger sitzen.
Mit Erich Harms sowie Rolf Hoch sind 2 Bürger im Wunstorfer Stadtrat vertreten. Anke Drude komplettiert den Luther Erfolg. Sie wird zukünftig der SPD-Fraktion in der Regionsversammlung angehören.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde Uwe Riemenschneider erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen stellvertretend Annegret Nase sowie Ulrike Erler. Wiedergewählt wurden ebenso Kassierer Jörn Stahlhut-Borchert sowie Pressereferent/Rotfuchs Uwe-Karsten Bartling. Neu dabei ist Margret Kassen als Schriftführerin.

In den Abteilungsvorstand wurden Erich Harms, Rolf Hoch, Rolf Gerhards, Reinhard Gräpel, Wilfried Steinhauer, Andreas Frede, Dirk Christ, Achim Stein, Heinrich Thiele, Volkhard Knapp, Jürgen Rabe, Konrad Launert, Torben Klant  sowie Ralf Giesen gewählt.
Außergewöhnlich viele SPD-Mitglieder arbeiten aktiv Im Luther Abteilungsvorstand zusammen. Von 64 eingeschriebenen Genossen sind immerhin 20 ständig politisch engagiert!!
Dass die SPD eine Partei mit Tradition ist, zeigten die Ehrungen die Uwe Riemenschneider wahrnahm.

Rolf Hoch (40 Jahre), Friedhelm Westerfeld (25 Jahre), Erich Harms (20 Jahre) Anke Hänsel-Lütjens (10 Jahre) sowie Achim Stein (10 Jahre) wurden für ihre treue Mitgliedschaft geehrt.
Selbstbewußt stellte der 1. Vorsitzende Uwe Riemenschneider klar, dass sich die SPD in Luthe nicht verstecken muss. Zielstrebige, offene und kontinuierliche Arbeit zahlt sich für die Luther aus!
2011 war ein ganz starkes Jahr!
Der Bau von Kinderkrippenplätzen wird erfolgen. In 2013 werden im DRK-Kindergarten die ersten 15 Plätze zur Verfügung stehen. Der Bau von Fahrradwegen in und um Luthe kommt voran. Das Abwassersystem wird zügig saniert. Ideen zur Schulwegsicherung wurden unbürokratisch umgesetzt. Der Fahrradweg an der Luther Hauptstrasse wurde entschärft. Der Vorplatz des Dorfgemeinschaftshauses wurde gepflastert. Baumpflanzaktionen wurden durchgeführt. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sind in Planung. Eine Spielplatzbegehung wurde durchgeführt -ein Spielplatzflyer entwickelt und verteilt. Auf die Asbesthalde hat die Luther SPD keinen Einfluss. Beschäftigt ist man dennoch ständig mit der Thematik.
Mit der geführten Fahrradtour an Himmelfahrt, dem Entenhaus, der Feuerwehrrallye, dem Dorfpokalschiessen, der Teilnahme am Schützenfest, Stille am See, Nuttelmanns Hof u.a. war die Luther SPD bei vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen vorn mit dabei.
Der Luther Rotfuchs, der Luther Dialog sowie die aufwendig gestaltete Homepage www.spd-luthe.de wurde von vielen Luthern als Informationsplattform genutzt.
Auch 2012 wird, politisch gesehen, nicht viel ruhiger so der 1. Vorsitzende Uwe Riemenschneider.
Die Erweiterung des Gewerbegebiets Süd wird mehr und mehr in den Fokus rücken. Diskussion und Entscheidung über einen Gleisanschluss und Ausbau des Hafens am Mittellandkanal werden möglicherweise schon in 2012 erfolgen. Die Ausweisung von neuen Gewerbeflächen wird Einfluss auf die Luther Landwirtschaft haben.
Klare Forderung der Luther SPD - alle Ausgleichsmaßnahmen für das Gewerbegebiet Süd müssen in Luthe umgesetzt werden!
Der Neubau der Nordumgehung wird uns erneut beschäftigen. Für Luthe kann sich der geplante Neubau, verkehrstechnisch betrachtet, nur positiv auswirken. Wir können den Sternkreuzungsbereich und die Luther Hauptstrasse ganz anders gestalten und auch die Nienburger Strasse verkehrsberuhigen. Weitere Kinderkrippenplätze, über die DRK-Plätze hinaus, werden geplant. Möglicherweise werden diese an der Luther Grundschule entstehen. Auch Hortplätze wären dort denkbar. Hierfür sollen die alten Pavillons abgerissen werden. Ein weiterer Fuß- und Radweg wird am Holtmaschgraben gebaut. Die Sanierung des Bürgersteiges an der Luther Hauptstrasse steht an. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sind Im Blenze, Ahornstrasse sowie in der Lenzstrasse geplant. Und vielleicht wird die Boulebahn ja doch noch gebaut und das Problem mit der Asbesthalde lä
sst sich lösen.

Autor: Uwe-Karsten Bartling

2012-01-27 16:08:33

SPD stellt Sicherheit in den Mittelpunkt

Bei Dämmerfrühschoppen referiert Sicherheitsfachmann

LUTHE -pot- Die SPD Luthe stellte bei ihrem schon seit langer Zeit traditionellen Dämmerfrühschoppen im neuen Jahr diesmal die Sicherheit im Haus und der Wohnung in den Mittelpunkt. Dazu begrüßte der Abteilungsvorsitzende Uwe Riemenschneider im bestens mit sehr interessierten Gästen gefüllten Tennisheim neben dem Wunstorfer Polizeibeamten Ralf Möllmann den in unserer Region als absolut versierten Sicherheitsfachmann bekannten hannoverschen Polizeibeamten Michael Nickel als Referent des Abends. Nickel hat im Rahmen des Netzwerkes "Zuhause sicher", bei dem es sich um eine Initiative der Polizei handelt, bereits sehr viele Wunstorfer Wohnungs- und Hauseigentümer in Sachen Sicherheit beraten.

Vor dem Hintergrund, dass Einbrecher, die mit einem Schraubenzieher in weniger als 30 Sekunden Türen und Fenster überwinden, sich für jedes Haus und nicht nur, wie oft fälschlichweise angenommen wird, nur für Villen und Prachtbauten interessieren. Man müsse immer daran denken, dass Einbrecher nicht nur finanzielle Werte, sondern auch lieber Erinnerungsstücke und vor allem den Betroffenen das wichtige Gefühl der Sicherheit rauben. Trotz zahlloser Informationen und Meldungen in allen Medien würden auch heute noch die Gefahren und Folgen eines Einbruchs unterschätzt.
Mit ihrem Netzwerk, so Nickel in seinen Ausführungen, begleitet die Polizei gern in allen Fragen der häuslichen Sicherheit und berät dabei sogar über die erforderlichen handwerklichen Umsetzungen bis hin zur eigens für das Netzwerk geschaffenen Präventionsplakette "Zuhause sicher". Und das alles kostenlos.
Wie Nickel weiter ausführte, ist das Netzwerk ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in der Bevölkerung das Bewusstsein für Einbruch und auch für den nicht minder wichtigen Brandschutz zu stärken. Partner sind neben der Polizei die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaften und die Kommunen.
Nach den Ausführungen von Nickel sind zur Erlangung der Plakette "Zuhause sicher" einige Schritte erforderlich. Dazu gehört zunächst das Aufnehmen von Kontakten zu einer polizeilichen Beratungsstelle. In unserer Region handelt es sich dabei um das Dezernat 11 - Technische Prävention - bei der Polizeidirektion Hannover, das schnell und leicht unter der Rufnummer 0511-109 1114 oder 1103 zu erreichen ist.
Hier können unter anderem auch Termine vorher vereinbart werden.
Als zweiter Schritt folgt die handwerkliche Umsetzung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen durch einen auf der Referenzliste aufgeführten, geschulten Fachbetrieb, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigens dafür auf besonderen Lehrgängen ausgebildet wurden.
Der letzte und für alle ganz besonders erfreuliche Schritt, ist die Einbringung der Präventionsplakette "Zuhause sicher". Foto: pot

Autor: Pot

2011-11-30 11:28:30

Asbesthalde

Sanierung der Luther Asbesthalde

Luthe ist nicht Gorleben und Asbest ist kein Giftmüll

Berichte über die Asbesthalde in Luthe in Rundfunk, Fernsehen und Presse haben  in  weiten Teilen der Bevölkerung zu Unruhe und Sorge geführt.

Das stört uns!

Vom größten Giftmülltransport den Deutschland je erlebt hat ist die Rede.

Von akuter Gefährdung vor Ort wird gesprochen. Dabei gehen die Agitatoren, die im Übrigen überwiegend nicht aus Luthe oder Wunstorf stammen, mitunter weit über die notwendige sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema hinaus. Flugblätter werden verteilt, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Bürger lassen sich auf dem Luther Friedhof interviewen - wie feinsinnig.  Die Berichterstattung im Fernsehen ist publikumswirksam aufgemacht. Es wird kräftigt gemischt und vermengt.

Kein Wort zu den vielen LKW-Transporten die tagtäglich mit Giftstoffen auf unseren Straßen unterwegs sind und von denen eine vielfach höhere Gefahr ausgeht. Kein Wort zu den Feinstaubbelastungen die durch die Industrie durch Flugzeuge (Kerosin) und den PKW- und LKW-Verkehr (Dieselkraftstoffe) oder auch durch vermehrten Einsatz im privaten Umfeld von Kachelöfen bzw. Kaminöfen ausgelöst werden. Kein Wort über immer noch unzulässige Einleitung von hochgiftigen Schadstoffen in unsere Gewässer.

Fakt ist!

Asbest in gebundener Form ist ungefährlich. Asbeststaub hingegen ist hochgefährlich, wenn er frei und ungebunden in die Umwelt gelangen kann! Asbest ist über viele Jahrzehnte verarbeitet worden und der Asbeststaub hat zu vielen tödlichen Krankheitsverläufen geführt. Asbestose wird primär durch Feinstaub ausgelöst. Feinstaub entsteht/entstand bei der Asbestplattenproduktion aber auch beim Zuschneiden von Baustoffen die Asbest enthalten. Die klassische Produktion von Baustoffen mit Asbest ist mittlerweile eingestellt worden.

Dennoch sind Asbestprodukte auch heute noch weit verbreitet und  vor allem auf Hausdächern, Schuppen und an Fassaden anzutreffen. Asbeststoffe können in Isolierungen, Dichtungen, Schnüren und sogar Pappe vorhanden sein. Asbest wird auch heute noch in Bereichen des Brand-, Schall-, Wärme- und Feuchtigkeitsschutzes eingesetzt. Die Wahrscheinlichkeit mit Asbest im täglichen Leben nicht in Berührung zu kommen ist äußerst gering!

Politische Bewertung!

Der Dreck muss weg! So einfach machten es sich seinerzeit die Luther und Wunstorfer CDU. Der Hintergedanke – das Grundstück könnte doch auch ein bekannter Wunstorfer Spediteur benötigen. Durch den Einsatz von europäischen Steuergeldern könne die Asbestdeponie zudem kostengünstig entsorgt werden. Wie paradox, bei den Finanzproblemen die  wir in Europa haben.

Das Thema Asbesthalde war somit geboren und auf Regionsebene angeschoben. Die Region ist verpflichtet bei ungenehmigten „wilden“ Deponien zu handeln und das Deponiegut entsprechend zu sichern oder zu entsorgen. Die Asbesthalde in Luthe war ja ursprünglich nur eine Lagerstätte für Produktionsabfälle. Erst durch die Erkenntnis, dass Asbeststaub hochgradig krebserregend ist wurde diese Lagerstätte zur „wilden“ Deponie und wurde mit Erde abgedeckt. 

Mit dem Antrag auf Schließung dieser Deponie ist die Region in der Pflicht und muss handeln. Einhausen oder verlagern das ist das Problem, das es zu lösen gilt. So belassen wie es ist, ist nicht zulässig. Eine endgültige Sicherung vor Ort wurde bereits im Anfangsstudium verworfen. mit einer Sicherung vor Ort hätte die Luther SPD aber kein Problem gehabt!

Unser Standpunkt!

Halbwissen und hektische Aktivitäten haben selten weitergeholfen. Das gilt für alle Beteiligten!

Rückkehr zur sachlichen Diskussion mit klar nachvollziehbaren Handlungssträngen für den außen stehenden Betrachter ist das Gebot der Stunde.

Die SPD - Abteilung Luthe  sieht sich veranlasst, nochmals ihre Position zu diesem Thema  darzulegen.

  1. Wenn eine ordnungsgemäße, Gefährdungen ausschließende Sicherung der Halde möglich ist, kann sie durchaus an Ort und Stelle verbleiben.
  2. Wenn  unzweifelhaft feststehen sollte, dass aus rechtlichen, sicherheitstechnischen oder gesundheitlichen Gründen ein Abtransport unumgänglich ist, muss durch die verantwortlichen Stellen sichergestellt sein, dass davon keine gesundheitlichen oder sonstigen Gefahren für die Lutherinnen und Luther, die mit dem Abtransport Beschäftigten und die an der Transportstrecke Wohnenden ausgehen können. Dies muss eindeutig und öffentlich nachgewiesen werden.
  1. Die im Umfeld der Halde vorhandenen Asbestscherben müssen durch die zuständigen Stellen überprüft werden, ob von ihnen eine Gefährdung ausgeht. Wenn dies der Fall sein sollte, muss für ihre schnellstmögliche Beseitigung unter Beachtung der Sicherheit aller Betroffenen gesorgt werden.

 

Informationen zum Thema auch über www.asbestberatung.de

 

Autor: Uwe-Karsten Bartling, Rolf Hoch