2013-03-10 22:01:24

Bo├čeln mit der Luther SPD

Am 17.02.2013 veranstaltete die Luther SPD ihr diesjähriges Boßelturnier.

 

Bei bestem Boßelwetter konnte Uwe Riemenschneider über 40 Luther Bürgerinnen und Bürger zum Boßelturnier der Luther SPD begrüßen.

Ausgerüstet mit den notwendigen Getränken und ausreichend Verpflegung ging es nach kurzer Einweisung in die Regeln durch erich Harms in den Wettkampf.

 

Man merkte schnell, dass der sportliche Erfolg nicht im Vordergrund stand.  Es wurde zwar hart um jeden Punkt gerungen, aber wichtiger waren die vielen netten Gespräche, das Kennenlernen der anderen Teilnehmer und die notwendigen Verpflegungspausen.

Nach gut zwei Stunden waren sich alle einig, das war eine gelungene Veranstaltung.

 

 

 

 

 

Doch die war noch nicht zu Ende, während die Bosselteams hart um den Sieg gerungen haben, hatten fleißige Helfer in der der Garage von Rolf Hoch Essen und Getränke aufgefahren.

Besonders zu loben war die Suppe von Ulrike Erler und Uwe Riemenschneider persönlich zubereitet,  ein kulinarischer Genuss.

Nach der Siegerehrung, wer hatte eigentlich gewonnen? verbrachten die Teilnehmer noch ein paar schöne Stunden in bester Stimmung und mit dem Versprechen, "im nächsten Jahr sind wir wieder dabei".

Autor: Rolf Hoch

2013-03-02 18:58:04

Luther Dialog

Rauchmelderplicht in Niedersachsen

Rauchmelder: Pflicht oder nicht, wenn ja, wo und ab wann und wer muss sie einbauen? Das war die Frage um die es beim Luther Dialog am 08.03.2013 ging.

Überaus anschaulich hat Referent Rolf Gutkes den ca. 40 Besuchern dieses Thema dargelegt.

Bei 200.000 Wohnungsbränden in Deutschland sterben pro Jahr ca. 600 Menschen, überwiegend an Rauchvergiftung.

Diese alarmierenden Zahlen haben die Gesetzgeber dazu veranlasst, den Einbau von Rauchmeldern gesetzlich zu regeln. Es gibt allerdings keine einheitlichen Vorgaben in Deutschland. Es ist Ländersache und so gibt es für jedes Bundesland eine andere Regelung.

In Niedersachsen regelt das die  Niedersächsische Bauordnung
§ 44 Wohnungen. Für Neubauten sind Rauchmelder ab dem 01.11.2012 Pflicht, in Altbauten, die bis zu 31.10.2012 errichtet wurden, müssen Rauchmelder bis zum 31.12.2015 nachgerüstet werden.

Aufgrund der großen Gefahr für Leib und Leben, die von einem Wohnungsbrand ausgeht, ist schnelles Handeln sofort nötig und nicht erst dann, wenn der Gesetzgeber es vorschreibt. 70% aller Wohnungsbrände entstehen nachts, und im Schlaf ist der Geruchssinn ausgeschaltet. Wir merken nicht, wenn ein Schwelbrand entsteht, wir werden durch die giftigen Gase ohnmächtig und sind ohne fremde Hilfe verloren. Nur Rauchmelder können rechtzeitig Alarm auslösen bevor es zu spät ist.

Bereits 1997 hat die Fa. GEV mit der Entwicklung von Rauchmeldern in Deutschland begonnen. 1999 brachte die GEV eine Eigenkonstruktion für Baumärkte auf den Markt, die für jedermann erschwinglich war und allen Anforderung gerecht wurde.

Herr Gutkes beschrieb in seinem Vortrag wie ein Rauchmelder funktioniert und zeigte wie er aufgebaut ist und wo er anzubringen ist.

Nur wenn man diese Zusammenhänge kennt, weiß man warum die Rauchmelder unter der Decke hängen müssen und nicht auf dem Nachttisch liegen dürfen. Die Anforderungen an Rauchmelder sind hoch, sie müssen zuverlässig funktionieren, es dürfen keine Fehlalarme z.B. durch Tabakqualm ausgelöst werden, sie müssen weitgehend wartungsfrei sein, jederzeit auf Funktion geprüft werden können und lange halten. All diese Voraussetzungen erfüllen in Deutschland nach DIN EN 14604:2005 hergestellte Produkte. Zuverlässigkeitsgarantien für billige Geräte aus dem asiatischen Raum gibt es nicht.

Weitergehende Informationen finden sie auf der Homepage der Fa. GEV:

http://www.gev.de/de/brandschutz/

 

Rolf Hoch

 

Liebe Luther Mitbürgerinnen und Mitbürger


Die Luther SPD führt im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Luther Dialog"
am 08.03.2013 eine Informationsveranstaltung zur Rauchmelderplicht in Niedersachsen durch.
Wir konnten mit dem Referenten Herrn Rolf Gutkes einen absoluten Fachmann auf diesem Gebiet zu dieser Veranstaltung gewinnen.
Rauchmelder: Pflicht oder nicht, wenn ja, wo und ab wann und wer muss sie einbauen? Sie werden es erfahren, wenn sie den Luther Dialog besuchen.
Der Luther Dialog findet am 08.03.2013 um 19:00 Uhr im Tennisheim in Luthe statt. Veranstalter ist ihre  SPD Luthe.
Wir freuen uns auf ihren Besuch
Plaqkat Luther Dialog

Autor: Rolf Hoch

2013-01-16 14:39:34

Jahreshauptversammlung 2013

Wir für Luthe, und jetzt erst recht, das war das Fazit, das Uwe Riemenschneider in seinem Rückblick auf ein aufregendes Jahr mit vielen schwierigen Vorhaben und umstrittenen Entscheidungen gezogen hat (bevor er einstimmig wiedergewählt und von der Versammlung für 10 Jahre Abteilungsvorsitz mit einem Blumenstrauß gefeiert wurde).

Wir hatten einiges durchzustehen im vergangenen Jahr erinnerte Riemenschneider.

Den Dauerbrenner Bünteweg, die never-ending story um die Asbesthalde, das Gewerbegebiet Süd, den Bau von Krippenplätzen in Luthe und die ebenfalls nicht endende Diskussion um den Rad- und Fußweg an der Hauptstraße. Vieles haben wir geschafft, der Bünteweg ist bis auf ein Restteilstück fertig, in 2013 wird mit dem Bau von 30 Krippenplätzen begonnen. Andere Entscheidungen stehen noch aus. Es gilt den Rad- und Fußweg an der Hauptstraße zu bewahren und so zu gestalten, dass er unfallfrei benutzt werden kann. Der Fußweg an der Sternkreuzung muss umgebaut und sicherer werden, das Spielgerüst auf dem Schulhof muss beschafft werden, die Straßen im Blenze und Ahornstraße entschärft werden und vieles mehr. aber gemeinsam werden wir es schaffen.

Bevor der neue Abteilungsvorstand gewählt wurde, gab es noch einen erfreulichen Part zu erledigen.

Vier Genossen wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft vom Mitglied des Landtages Marco Brunotte geehrt.
Marco, der für unseren verhinderten Landtagskandidaten Mustafa Erkan (war auf einer Parallelveranstaltung in Hannover) die Ehrungen mit großer Freude übernommen hatte, machte noch einmal deutlich wie wichtig es ist, dass alle Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gehen sollen, ja müssen, denn im Jahre 1972, als die Jubilare in die SPD eintraten oder bereits aktiv waren, lag die Wahlbeteiligung bei 91,1%, da konnte die SPD alle Anhänger mobilisieren. 

 

Für 40 Jahre Zugehörigkeit zur SPD wurden Herbert Karger, 3. von rechts, und Wilhelm (Willi) Voss, 2. von links, geehrt.

Für  50 Jahre Treue wurden Horst Metge, rechts, und Rolf Gehards, 2. von rechts, gebührend gefeiert.

Es ginge bei dieser rich- tungsweisenden Wahl nicht darum ein paar Köpfe aus- zutauschen, sondern darum einen grundsätzlichen Politik-wechsel in Niedersachsen her beizuführen. Das Bildungs-system muss an die An- forderungen von heute an- gepasst und umgestaltet werden. Die Studien- gebühren müssen abge- schafft werden (die CDU findet die gut). Arbeit muss sich lohnen, aber nicht so wie die FDP das will, nämlich Hartz4-Sätze senken, statt die Löhne anzuheben (damit die, die Arbeit haben, ja offensichtlich mehr verdienen als die, die nicht arbeiten), der Mindestlohn muss eingeführt werden. Die Sozialpolitik muss mehr in den Mittelpunkt rücken, Leistungen müssen verbessert werden, vordringlich bei der Pflege, der Krankenhäuser, der Kliniken und die Abschiebepolitik muss gerechter werden.

Marco machte noch einmal eindringlich deutlich, dass ein Wechsel in Hannover nur dann sicher sei, wenn alle Anhänger der SPD zur Wahl gehen würden.

Im Anschluss übernahm Marco die Versammlungsleitung zur Wahl des 1. Vorsitzenden.

Uwe Riemenschneider wurde einstimmig wiedergewählt.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Annegret Nase und Ulrike Erler. Neuer Kassenwart wurde, ebenfalls einstimmig, Heinrich Thiele, zum Pressereferenten wurde einstimmig  Rolf Hoch gewählt. Komplettiert wurde der Vorstand durch folgende Beisitzer:

Anke Drude, Andreas Frede, Rolf Gerhards, Ralf Giesen, Reinhard Gräpel, erich Harms, Margret Kassen, Torben Klant, Volkhard Knapp, Konrad Launert, Jürgen Rabe, Jörn Stahlhut-Borchert, Achim Stein und Wilfried Steinhauer.

Uwe Riemenschneider bedankte sich bei den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitgliedern Uwe-Karsten Bartling, Jörn Stahlhut-Borchert und Margret Kassen für Ihren hervorragenden Einsatz für die SPD und für Luthe.

Er zeigte sich zuversichtlich für das kommende Jahr und machte noch einmal deutlich, der 1. wichtige Termin in diesem Jahr  ist der 20. Januar. Hier gilt es zur Wahl zu gehen und Schwarz/Gelb zu verabschieden.

Autor: Rolf Hoch

2012-11-14 14:17:39

Luther Dialog am 16.11.12

Die Luther SPD greift, in ihrem am Freitag, 16.11.12 ab 18.30 Uhr im Tennisheim am Bünteweg stattfindenden Luther Dialog ein Thema auf, das viele betrifft. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit immer mehr älteren Bürgern treten Probleme zu Tage die es aktiv zu lösen gilt.

Der Luther SPD ist es gelungen einen hochkarätigen Expertenkreis einzuladen, der zu vielen Fragen und Sorgen kompetent Antworten geben kann.  Der Luther Dialog richtet sich an jene Bürger die Angehörige, Eltern, enge Verwandte, haben aber auch an hilfesuchende Rentner. Fragen sind ausdrücklich erwünscht!

 Folgende Referate zum Thema werden gehalten

  • Referat von der Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren Frauen und Jugend Caren Marks zum demographischen Wandel
  • Referat vom Leiter der Sozialen Dienstein Wunstorf Herr Bratrich 
  •  
    • Aufklärung über Leistungsansprüche: Hilfe Leistungen zum Lebensunterhalt,
    • Wohnungsmietzuschüsse
    • Leistungen zum Lebensunterhalt
  • Referat D a s e i n – ambulanter Hospiz- Palliativberatungsdienst in Wunstorf

        Referenten: – Koordinatorin Frau Behm, und Mitarbeiter im Ehrenamt
        Herr Deubel

  •  
    •  Besuchsdienst für Schwerstkranke u. Angehörige bis zum Tod.
    • Trauerbegleitung DURCH Einzel- u. Gruppenangebote.
    •  Aufklärung über Pflegemöglichkeiten im Haus,  Palliative Krankenhaus
    • Möglichkeiten, Unterstützung für Erstellung Patientenverfügung

Ein Fahrdienst für den Luther Dialog ist eingerichtet. Anmeldungen bitte an Uwe Riemenschneider Tel 05031-71047.



2012-07-14 12:49:55

Luthe soll Logistikstandort werden

Luthe soll Logistikstandort werden –

Ortsrat kann nur bedingt Einfluss nehmen –

Landwirte verkaufen!

Das Gewerbegebiet Süd ist für uns Luther Mandatsträger keine leicht verdauliche Kost. Das Herz sagt „nein“, der Verstand sagt „ja“.

Im Luther Ortsrat hat die Luther CDU die Resolution zum Gewerbegebiet Süd der SPD/Grünen nicht unterstützt und sich einmal mehr zu höchst unverständlichen und widersprüchlichen Aussagen hinreißen lassen. Natürlich kann man gegen bestimmte Ansiedlungen, wie Logistikunternehmen, sein. Nur wer dagegen ist, muss auch klarstellen, was er denn für andere Ideen in der Hinterhand hat. Wer glaubt nur mit dem Hinweis auf Ansiedlung von alternativen Unternehmen das Problem Logistikstandort zu erschlagen, macht es sich sehr einfach, zumal sich auch die eigene Partei in Wunstorf längst sehr deutlich positioniert hat. Einvernehmlich haben sich CDU, SPD, FDP und Die Grünen, aufwärts ab Stadtparlamentsebene, längst auf die Erschließung als Logistikstandort geeinigt.

Wo sind denn die gewünschten Unternehmen zu fi nden? Wer ersetzt denn die Arbeitsplätze, die in wenigen Jahren bei Kali + Salz in Bokeloh verloren gehen werden? Die Industrienation Deutschland hat sich doch längst von einem rein produzierenden Standort, mehr und mehr zu einem Dienstleistungsstandort mit dazugehörigen Logistikbetrieben entwickelt. Tendenz steigend! Im Übrigen auch Logistikunternehmen benötigen für die eigene Infrastruktur Klein- und mittelständische Unternehmen für Wartungen und Reparaturleistungen.

Klar ist heute schon, dass große Teile der Luther Landwirtschaft weniger Betriebsflächen in Ortsnähe zur Verfügung haben werden. Diese Entwicklung ist zumindest teilweise selbst verschuldet bzw. gewollt! Jahrelang wurde von vielen Luther Landwirten Grund und Boden veräußert. Ansonsten hätte sich Luthe nie zu der heutigen Größe mit der dazugehörigen Infrastrukturund Gewerbegebiet entwickeln können. Die aktuell in der Diskussion stehenden Flächen gehörenzu einem Teil Luther Landwirten, die verkauft haben bzw. verkaufen. Wer verkauft, muss mit denFolgen leben. Bedauerlicherweise trifft es nun auch Pächter dieser Grundstücke, die weitermachen wollen.

Wir fühlen uns in der Pflicht! Wir müssen die Interessen von möglichst allen Luther Bürger(innen)vertretenund das Optimum für Luthe herausholen.

Daher die Resolution, in der wir aus unserer Sicht alle wichtigen Forderungen zusammengefasst haben, um unseren Ort zielorientiert vor sich ändernden Rahmenbedingungen entwickeln zu können.

Resolution zum Gewerbegebiet Luthe Süd

Das Luther Gewerbegebiet Süd entwickelt sich dynamisch weiter. Erneut wird eine Fläche bebaut auf der eine weitere große Logistikeinheit entstehen soll. Luther Interessen werden berührt, die Eingriffe in die Luther Gemarkung sind erheblich. Daher können wir ab sofort Vorlagen, die das Gewerbegebiet betreffen möglicherweise nur noch mit Einschränkung zustimmen. Das verkehrspolitische Konzept passt nicht mehr. Die Luther Sternkreuzung und damit angrenzende Straßen werden schon jetzt vom LKW-Verkehr „überrollt“. Eine weitere Belastung von LKW-Schwerlastverkehr durch erneute Ansiedlung von Logistikunternehmen ist ohne die Umsetzung der unten aufgeführten Maßnahmen nicht hinnehmbar.

• Der LKW-Verkehr aus dem Gewerbegebiet muss zielgerichtet durch
   Verkehrslenkungsmaßnahmen auf die A2 abgeleitet werden.

• Nordumgehung muss kommen

• Der Kreisel an der Kolenfelder Straße ist zügig zu bauen.

• Für LKW-Verkehr mit einer Tonnage von > 12 t muss in Luthe ein
   verbot erlassen werden. Ausgenommen hiervon ist lediglich der
   Anlieferverkehr.

• Flankierend muss auf der B6 eine Maut für LKWs erhoben werden, um
   Mautflüchtlinge von der Nienburger Straße und weiteren Landstraßen
   fernzuhalten.

• Die Sternkreuzung für den Fußgängerverkehr mus gesichert werden.
   Der Fuß-/Radweg entlang der Nienburger Straße muss saniert werden.

• Ein Konzept mit Ausgleichsfl ächen in der Luther Gemarkung muss
   erarbeitet werden. Ein Grüngürtel der den südlichen, östlichen sowie
   westlichen Bereich von Gewerbefl ächen und Verkehr abschottet ist neu
   und zügig anzulegen.

• Ausgleichsfl ächen müssen beschleunigt zu fairen
   Konditionen aufgekauft werden.

• Die geplante Bahnanbindung sowie der Bau des Containerterminals
   am Mittellandkanal sind zu forcieren.

• Auf die Qualität der neu gegründeten Unternehmen ist streng zu achten
   (Lohnniveau, Gewerbesteuerzahlungenin Wunstorf, Grundstückspreise)

Die Verantwortlichen in der Verwaltung der Stadt Wunstorf als auch die politischen Entscheider in Wunstorf und darüber hinaus sind aufgefordert ein ganzheitliches Konzept unter Einbeziehung o.a. Prämissen für Luthe zu erarbeiten und vor Realisierung weiterer Bauvorhaben im Gewerbegebiet Süd umzusetzen.


Informationen zum Thema:
www.wunstorf.de

Neues Gutachten zum Logistikstandort Wunstorf

 

Im Übrigen, so sieht das laut Stadtanzeiger die Wunstorfer und die überregionale CDU

"Wunstorf soll Schlüsselstandort für den Bereich Logistik werden

Niedersachsen Generalsekretär der CDU will sich auf Landesebene einsetzen

WUNSTORF (tau). Der Ge­ne­ral­se­kretär der CDU Nie­der­sach­sen Ulf Thiele be­suchte im Rah­men sei­ner Som­mer­tour am ver­gan­ge­nen Frei­tag die Stadt Wunstorf, um sich vor­nehm­lich ü­ber die ge­werb­li­che An­sie­de­lungs­po­li­tik zu in­for­mie­ren. Zu­sam­men mit Bür­ger­meis­ter Rolf-Axel Eber­hardt, Wirt­schafts­för­de­rer Uwe Schwamm und dem CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Se­bas­tian Lech­ner ging es auf eine Rund­fahrt durch das Wunstor­fer Ge­wer­be­ge­biet. Ne­ben dem Syn­creon-Gelände nah­men die Po­li­ti­ker auch die Ha­fen­kante am Mit­tel­land­ka­nal in Au­gen­schein.

Während sei­ner zwei­wöchi­gen Som­mer­tour be­reist Thiele 44 Orte im Wahl­kreis und in ganz Nie­der­sach­sen. Ziel ist die Vor­be­rei­tung des Lan­des­par­tei­ta­ges im Herbst mit der Maß­ga­be, ein Wahl­pro­gramm zu er­ar­bei­ten. Da­bei gehe es we­ni­ger um eine Bi­lanz der bis­he­ri­gen Re­gie­rungs­ar­beit, als viel­mehr um Zu­kunfts­pro­jek­te, mit der man sich im Falle ei­nes Wahl­sie­ges wei­ter be­schäf­ti­gen wol­le. Der Aus­bau wirt­schaft­li­cher In­fra­struk­tur, wie sie Wunstorf zum Bei­spiel an­stre­be, stehe da­bei ganz oben auf der Agen­da. "­Statt Stopp­schil­der auf­zu­stel­len, wol­len wir Schnell­straßen bau­en", sagt Thiele mit Blick auf die Chan­ce, ein tri­mo­da­les Kon­zept im Ge­wer­be­ge­biet Süd um­set­zen zu kön­nen. Wunstorf nehme hier­bei eine Schlüs­sel­po­si­tion in­ner­halb Nie­der­sach­sens ein, so der Po­li­ti­ker. Ins­ge­samt stehe das Land vor ei­nem grund­le­gen­den Wan­del. Die Lo­gis­tik wie auch die Hin­ter­land­an­bin­dung durch Hä­fen und Gleise seien von zen­tra­ler Be­deu­tung. Ge­rade von Wunstorf könne in der Re­gion Han­no­ver des­halb eine Si­gnal­wir­kung aus­ge­hen. "Wenn wir Hä­fen aus­bau­en, nutzt das dem gan­zen Lan­d", so Thie­le.

Dies sieht auch Wunstorfs Bür­ger­meis­ter so: "Wir müs­sen mit der dy­na­mi­schen Ent­wick­lung Schritt hal­ten und der Wirt­schaft et­was an­bie­ten", so Eber­hardt. Der dafür drin­gend benötigte Gleis­an­schluss sei aber nur dann rea­lis­tisch, wenn sich die Po­li­tik für das vor­lie­gende Ge­samt­kon­zept ent­schei­de. Zwar gehe es um sehr viel Land, das be­baut wer­den könn­te, den­noch seien die Be­fürch­tun­gen ei­ni­ger un­be­grün­det, dass sich in der Zu­kunft nur Großlo­gis­ti­ker an­sie­deln wür­den, so der Bür­ger­meis­ter. "­Der be­son­dere Charme des Ge­wer­be­ge­bie­tes be­steht in der Ma­gnet­wir­kung", sagt Eber­hardt, und die übe eben auch An­zie­hungs­kraft auf klein­tei­li­ges Ge­werbe aus­.

­Bei der Fi­nan­zie­rung des Pro­jek­tes will die Stadt so­wohl die Un­ter­neh­men ins Boot ho­len, die bei­spiels­weise von ei­nem Gleis­an­schluss pro­fi­tie­ren, als auch För­der­mit­tel in An­spruch neh­men, um die ge­wünschte Ver­knüp­fung der Ver­kehrs­wege rea­li­sie­ren zu kön­nen. "­Mit dem Gleis wäre al­les mög­lich", ist Bür­ger­meis­ter Eber­hardt ü­ber­zeugt. Die Stadt hätte dann eine wirt­schaft­li­che Per­spek­tive für die nächs­ten 50 bis 60 Jah­re.

Ulf Thiele will sich auf Lan­des­ebene dafür ein­set­zen, dass die EU-För­der­ku­lisse er­hal­ten bleibt und Gel­der für die Mo­der­ni­sie­rung wirt­schaft­li­cher Struk­tu­ren auch nach Wunstorf fließen kön­nen. Fo­to: tau"

 

Autor: Uwe-Karsten Bartling, Rolf Hoch