2007-09-23 17:21:35

Asbesthaldensanierung

Leserbrief

Jahrzehntelang "dümpelte" die Fulgurit-Halde vor sich hin. Nun plötzlich soll die Halde, am besten noch heute verschwinden. Mit welcher Akribie die Beseitigung der Deponie von der CDU gefordert wird, ist schon erstaunlich.
Spekulation: Ein Gleisanschluss für die Spedition N. und damit eine noch größere Lärmbelästigung für Luthe?!
Man sollte doch in Ruhe das Gutachten der Uni Lüneburg abwarten. Von der Region wird beabsichtigt, die Asbest-Deponie auf die Abfallhalde nach Lahe zu verfrachten, hierzu ist aber noch ein Planfeststellungsverfahren notwendig.
Die Deponie soll ca. 2009 geschlossen werden und benötigt "Füllmaterial". Dass dieses Abdeckmaterial aus Asbestabfällen besteht, ist schon absurd! Es handelt sich hier um 120000 Kubikmeter asbesthaltiges Material (ca. 7000 LKW-Fuhren wären notwendig).
Kann man den asbesthaltigen Müll bei der Abtragung bzw. dem Transport so Händeln, dass keine Asbestfasern freigesetzt werden und die Bevölkerung Luthes bei einer Hauptwindrichtung von SSW gefährdet wird?
Fragen über Fragen!?
Was geschieht mit dem stark toxischen Sickerwasser? Eine Möglichkeit zur Sanierung der Halde wäre eine "Betonierung" (Beispiel Sarkophag Tschernobyl), diese Fläche könnte die Spedition als Parkdeck nutzen.
Es müssten natürlich noch Kontrollschächte für die Überprüfung des Sicker- bzw. Grundwassers angelegt werden. Diese Möglichkeit schafft ein für alle Mal Ruhe und kostet bestimmt keine 5-6 Millionen Euro, die eine Abtragung kosten soll!
Eine andere fast kostenlose Lösung wäre die Beibehaltung des Status Quo, natürlich unter regelmäßiger Kontrolle der Deponie und des Sickerwassers.
Eine Frage stellt sich noch: Warum soll überhaupt die Stadt Wunstorf Geld dazuschießen, ist sie der Verursacher?
Die Parteivertreter waren sich bisher einig, die Beteiligung an den Sanierungskosten abzulehnen.

Ich hoffe, sie bleiben standhaft!!

Volkhard Knapp

2007-06-03 11:48:16

Himmelfahrtstour der Luther SPD ein großer Erfolg

Über 50 Teilnehmer genossen eine gelungene Veranstaltung

 


und bekamen einen tiefen Einblick


in die Arbeit der Kläranlag Gümmerwald

 

 


2007-05-11 12:30:13

Fahrradtour an Himmelfahrt

Klärwerk Gümmerwald wird besucht

Die Luther SPD hat sich für ihre traditionelle Fahrradtour an Himmelfahrt etwas ganz besonderes ,
nicht alltägliches ausgedacht. Das Klärwerk in Gümmerwald kann von den Luther Radlern besichtigt werden. In einer 1.5 stündigen Exkursion wird die funktionsweise eines der modernsten und größten Klärwerke in Niedersachsen erläutert.

Am 17. Mai. 2007 geht es an der Luther Grundschule um 10.00 Uhr los. Vor der eigentlichen Besichtigung werden interessante Fahrradstrecken im Luther Nahbereich befahren.
Die zu fahrende Strecke ist interessant und so ausgelegt , dass auch ungeübte Radler und Kinder hieran teilnehmen können.

Wie immer, wird für Bratwurst, Steaks , Kaffee und Kuchen gesorgt, so dass niemand unversorgt nach Hause fahren muß. Ab 14.00 Uhr lädt die Luther SPD auf dem Luther Sportplatz bei Nicole zum Grillen ein.


U.K. Bartling

2007-04-22 16:36:12

Luther Dialog: informativ und offen

Resümee - Gaswerk Wunstorf unterstützen

Gaswerk Wunstorf unterstützen

Einmal mehr war der Luther Dialog der SPD ein Garant für einen Meinungsaustausch auf hohem Niveau. Rund 50 Bürger(innen) waren der Einladung der SPD gefolgt, um mit dem Geschäftsführer des Gaswerkes Wunstorf Henning Radant, den Ratsvertretern im Gaswerk Werner Dreyer sowie Thomas Struckmeier zu diskutieren.



Die lebhafte Diskussion mit vielen Fragen und ebensoviel sachlichen Antworten folgte zu einem für viele Bürger vielleicht überraschenden Resümee. Alle Wunstorfer Bürger sollten ihr Gaswerk unterstützen!

Was steckt hinter dieser Aussage ? Wie ist das zu verstehen ?


Mittlerweile werden vom Gaswerk Wunstorf 95% der Wunstorfer Haushalte mit Erdgas versorgt. Dahinter stehen rund 9.100 Hausanschlüsse mit rund 10.000 Einzelkunden. Der regionale Gasanbieter schreibt einen Umsatz von rund 16 Mio € und beschäftigt 20 Mitarbeiter.

Die Gesellschafter des Gaswerkes setzen sich mit 51% aus der Bäderbetriebsgesellschaft/Stadt Wunstorf, mit 34% aus den Stadtwerken Hannover sowie mit 15% aus der E.ON Avacon zusammen. Die Gewinne des Gaswerkes die in den letzten beiden Jahren deutlich auf rund
0,5 Mio € abnahmen, fließen mit 51 % über die Bäderbetriebsgesellschaft direkt den Wunstorfer Bürgern bzw. Wunstorfer Projekten zu. Alle Bäder, auch das NaturErlebnisBad Luthe, werden über diese Gewinne mitfinanziert. Dieses insbesondere auch aus steuerlichen Gründen gewählte Modell, gibt der Stadt Wunstorf die Möglichkeit den Schuldenabbau voranzutreiben und gleichzeitig auf möglicherweise notwendige Steuer- und Gebührenanhebungen zu verzichten.

Im bundesweiten Kostenvergleich liegt das Wunstorfer Gaswerk bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh/Jahr auf Platz 42 von 733 Gasanbietern. Die Kosten für die Gasversorgung schwanken zwischen 1.135 € und 1.553 € p.a.. Das Wunstorfer Gaswerk stellt rund 1.242 € p.a. in Rechnung. Da die Gewinne des Gaswerkes aber zu 51 % in Wunstorf verbleiben und dort auch verwendet werden, fällt die Kostenbilanz unter dem Strich noch deutlich positiver für die Wunstorfer Gasverbraucher aus.

Obwohl das Gaswerk die Preise zum 01.04.07 erhöht hat, liegt der Bezugspreis weiter unter den aktuell reduzierten Preisen der Stadtwerke Hannover und der meisten Anbieter ! Viele Gaswerke hatten vor Beginn der Winterheizperiode die Preise kräftig angehoben, um sie nun öffentlichkeitswirksam wieder senken zu können. 80 % der Erdgasbezugskosten entstehen jedoch zwischen Oktober und April. Das Wunstorfer Gaswerk hatte sich der Erhöhungswelle im Oktober nicht angeschlossen und den Verbrauchern so bares Geld gespart ! Der nach wie vor an die Erzeugerpreise von leichtem Heizöl gebundene Gaspreis machte nun eine Erhöhung aber unumgänglich, jedoch glücklicherweise in einer Phase über die Sommermonate mit geringen Erdgasverbräuchen. Die nächste Preisanpassungsrunde steht zum 1. Oktober 2007 an und wird sich wiederum an der Entwicklung des Ölpreises ausrichten.

Bedauerlicherweise haben nun einige Kunden dem Gaswerk Wunstorf den Rücken gekehrt und sind zum Energiekonzern E.ON Avacon und seinem Tarif e-wie-einfach gewechselt, der systematisch alle regionalen Gaspreise unterbietet. Das Ziel dieses Konzern ist auch einfach - Konkurrenz ausschalten - und die Marktmacht stärken bzw. gewinnen! Es dürfte klar sein was passiert, wenn das gelingt - symbolisch betrachtet - Preise wie an den "Tankstellen vor Ostern". Der Kunde als dankbares Opfer und die Gewinnabführung an die Stadt mit seinen Bürgern entfällt auch ! Im übrigen E.ON Avacon hatte zuletzt einen Gewinn von rund 7,0 Mrd € ausgewiesen.

U. K. Bartling


2007-04-09 15:12:19

Luther Dialog - Gaspreisentwicklung in Wunstorf

Die SPD Luthe lädt ein

Gaspreisentwicklung in Wunstorf - Wie sieht die wirtschaftliche Situation des Gaswerkes wirklich aus?

Das Team der Luther SPD greift mit der Gaspreispolitik des Gaswerkes Wunstorf GmbH ein heisses Thema auf, das vor dem Hintergrund der Investition in eine Saunalandschaft aus Gewinnen des Gaswerkes noch zusätzliche Nahrung erfährt und lädt zum Bürgerdialog in das Luther Schützenhaus, Bürgermeister-Ohlendorf-Weg am Do. 19.04.07 ab 19.30 Uhr ein.

Mit dem Geschäftsführer des Gaswerkes Henning Radant sowie dem Ratsvertreter in der Gesellschafterversammlung des Gaswerkes Werner Dreyer sowie dem Ratsvertreter Thomas Struckmeier im Beirat des Gaswerkes und im Aufsichtsrat der Bäderbetriebe vertreten ist die Diskussionsrunde hochrangig und kompetent besetzt.

Die Gaspreisentwicklung brennt den Bürgern auf den Nägeln. In den letzten Jahren haben sich die Energiepreise verdoppelt und zu erheblichen Belastungen geführt. Jede weitere Gaspreiserhöhung schmerzt, zumal die vom Gaswerk zum 01.04.07 angekündigte wenig plausibel erscheint. Das Gaswerk Wunstorf bezieht sein Gas von den Stadtwerken Hannover, die gerade deutliche Preisreduzierungen angekündigt haben. Wie passt das zusammen, wird sich da mancher Bürger fragen. Wie sieht die Gewinnsituation aus? Welche Gewinne werden an die Bäderbetriebe/Kommune abgeführt? Was geschieht mit diesen Gewinnen?

Das zumindest 51% der Gewinne aus dem Ergebnis des Gaswerkes in Wunstorf bleiben und dadurch mögliche Gebührenerhöhungen erspart werden ist gut und richtig jedoch vor dem Hintergrund der von den Bäderbetrieben angekündigten Großinvestition in eine Saunalandschaft möglicherweise schon wieder Makulatur.

Rund 1,0 Mio ¤ will die Bäderbetriebsgesellschaft investieren, um das Wunstorfer Hallenbad attraktiver zu machen. Geld, das zu einem erheblichen Anteil aus dem Gewinn des Gaswerkes stammt. Die Wunstorfer Ratsmitglieder sind aufgefordert über eine Kreditverpflichtung 0,5 Mio ¤ für diese Investition politisch zu entscheiden. In den Fraktionen sind die Stadträte aufgefordert worden diesem Projekt geschlossen zuzustimmen, obwohl die Bedenken über alle Parteigrenzen hinweg erheblich sind. Fraktionszwang zur Durchsetzung eines mehr als fragwürdigen Projektes?

Die Luther Ortsratspolitiker haben viel gelernt, vor allem auch wie man zeitgemäß mit moderaten Kosten bauen kann. Das NaturErlebnisBad ist ein Erfolg. Sicherlich mit einem Zuschuss von 50 T¤ p.a. indirekt aus den Gewinnen des Gaswerkes mitfinanziert. Dagegen steht jedoch, dass keine Investitionen den Haushalt der Stadt Wunstorf belastet haben und die Betriebskosten deutlich von 130 T¤ auf 50 T¤ gesunken sind. Darüber hinaus sprechen 36.000 Besucher in 2006 eine eigene Sprache - Auftrag erfüllt - alle sozialen Schichten erreicht.

Eine Saunalandschaft in Wunstorf - der Standpunkt der Luther SPD ist klar. Ja - aber mit gleichen Rechten und Pflichten die für die Sanierung des NaturErlebnisBad in Luthe galten. Das Recht auf eine tolle Idee und die Begeisterung hierfür aber auch mit der Pflicht der wirtschaftlichen Machbarkeit, der langjährigen zumindest kostenneutralen Betriebsführung, die auch auf Basis von empirischen Daten nachzuweisen ist, die vorhandenen Freibäder zu erhalten und der Nichtbeeinträchtigung von Projekten die Kindergärten und Schulen betreffen. Letztendlich sollte darüber hinaus jeder weitere Euro für den Abbau der Schulden der Kommune verwandt werden.


U. K. Bartling