2008-02-26 20:42:10

Ortsratssitzung am 21.02.2008

Verkehrspolitisches Konzept für Luthe

Erneut wurde auf der OR-Sitzung vom 21.02.08 das von der SPD und CDU im Luther Ortsrat verabschiedete Verkehrskonzept und entsprechenden Baumaßnahmen bei der Wunstorfer Verwaltung angemahnt.

In einer vom Fraktionsvorsitzenden der Luther SPD, Rolf Hoch, verfassten Anfrage wurde die Verwaltung gebeten den Ausbau des kombinierten Fuß- und Radweges von der Sternkreuzung bis zur Luther Volksbank zügig zu beginnen. Die erforderlichen Mittel hierfür stehen im Haushalt zur Verfügung. Die Baumaßnahmen sollten bis zum Beginn der Feldarbeit der Luther Landwirte abgeschlossen sein, um unnötige Verkehrsbelastungen zu vermeiden.

Das Konzept sieht einen Entflechtung/Trennung des rollenden und parkenden Autoverkehrs von Fußgängern/Schulkindern und Fahrradfahrern vor. Das hat zur Folge, dass beginnend von der Sternkreuzung bis zur Volksbank ein komplettes Halteverbot auf der südlichen Seite der Luther Hauptstraße eingerichtet werden wird.

Im 2. Schritt, nach Abschluß der Bauarbeiten bis zur Luther Volksbank, wird dann der weitere Hauptstraßenbereich ab Luther Ortsmitte bis zum Ende der Schloß-Ricklinger-Straße überplant werden. Es ist vorgesehen im Kurvenbereich Ortsmitte ein einseitiges Halteverbot einzurichten. Im Kurvenbereich bzw. hinter Kurven der Schloß-Ricklinger-Straße soll das Parken komplett ausgeschlossen werden.

Wie üblich, wird die Luther SPD das jedoch nicht im Alleingang entscheiden, sondern Bürger und Ortsratsmitglieder der CDU mit einbeziehen.


2008-01-21 13:31:21

Jahreshauptversammlung der SPD Luthe

SPD Luthe setzt sachliche, bürgernahe und erfolgreiche Arbeit fort

Die erfolgreiche Mannschaft der Luther SPD bleibt auch weiterhin mit Uwe Riemenschneider als 1. Vorsitzenden, Annegret Nase als 2. Vorsitzender sowie Uwe-Karsten Bartling verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Mit Ulrike Erler als Schriftführerin und Marco Bartneck als Kassenwart wurden zwei neue Genossen in den Vorstand gewählt.

Als Beisitzer wurden auf der JHV Erich Harms, Margret Kassen, Volkhard Knapp, Torben Klant, Anke Lütjens, Rolf Hoch, Andreas Frede, Rolf Gerhards, Wolfgang Steinhauer, Ralf Giesen, Konrad Launert, Dirk Christ, Jürgen Rabe, Wolfgang Spodzieja sowie Achim Stein gewählt.

Die Abteilung Luthe hat aktuell 62 Mitglieder. In 2007 konnte Ulrike Erler als neues Mitglied gewonnen werden.

Auf der sehr gut besuchten JHV der Luther Genossen, war auch der Regionsabgeordnete Wilhelm Behne zugegen. Er informierte über den aktuellen Stand der Asbestsanierung. Überraschenderweise wurde nur eine sehr geringe Asbestfaserkonzentration in der Atemluft festgestellt. Daher kann auf das aufwendige und teure Entsorgungsverfahren in geschlossenen Containern verzichtet werden. Abdedeckte LKW`s reichen vollständig für den Abtransport aus. Die Region und die Kommune wären nicht mehr verpflichtet die Halde zu räumen, da der Sondermüllstatus für ein derart schwach kontaminiertes Material nicht mehr gegeben ist. Auf der Basis der nun vorliegende Erkenntnisse fühlen sich die Genossen der Luther SPD bestätigt. Keine Mittel der öffentlichen Hand sollen für die nun nicht mehr notwendige Sanierung verwendet werden ! Allein die Eigentümergemeinschaft ist nun in der Pflicht das Grundstück für möglicherweise gewerbliche Zwecke auf ihre Kosten herzurichten.

Uwe. R. konnte eine positive Bilanz der politischen Arbeit der Luther Genossen ziehen

Wieder einmal war die Luther SPD in einer Vielzahl von richtungsweisenden Entscheidungen federführend. Herausragend sicherlich die Baumerhaltungssatzung für ortsbildprägende Bäume, die für das Wunstorfer Stadtgebiet einen wichtigen Maßstab gesetzt hat ! Die konstruktive Vorarbeit für das Luther Naherholungskonzept, das nicht nur für Luther Bürger interessant ist. Die aktive Einbindung zahlreicher Genossen in das Management des Naturerlebnisbades. Die Bereitstellung von Haushaltsmitteln zur weiteren Sanierung der Luther Grundschule und des DRK-Kindergartens. Einleitung von Verkehrslenkungsmaßnahmen für 2008 an der Luther Haupstrasse. Fußgänger und Radfahrer werden gestärkt.

Darüber hinaus wurden mit dem Luther Dialog, der Himmelfahrtsfahrradtour, dem Luther Entenhaus, Dämmerschoppen, dem Feuerwehrleistungsmarsch, der Teilnahme am TSV-Fußballturnier ein enger Kontakt zu den Luther Bürgern gepflegt.

Es bleibt auch weiterhin das Ziel der Luther SPD eine bürgernahe, sachliche und nachvollziehbare Kommunalpolitik für alle Luther zu machen !






Uwe-Karsten Bartling
Tel. 05031-71744
Handy 01732379529
Mail: u-kb@gmx.de


2008-01-04 22:53:14

Gegen Alles

Gegen alles?

Luther Kommunalpolitik für alle Bürger berechenbar und durchschaubar zu machen. Glaubwürdig sein. Ziele setzen und auch erreichen. Hierfür stehen die Luther SPD-Ortsratspolitiker mit ihrem Namen ein. Viele Projekte konnten in den letzten Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Luthe hat einen hohen Wohnwert und ein gutes Image in der Region.

Luther CDU-Politiker haben in den letzten Jahren vielfach unseren Weg begleitet. Das Motto - Einigkeit macht stark - wurde gelebt. Das Mögliche für die Luther Bürger herausgeholt.

Nun werden ganz neue Töne angeschlagen. Verbindliche Absprachen aus Ortsratssitzungen werden nicht eingehalten, oftmals umetikettiert. Einmal wird für eine Vorlage gestimmt und im nächsten Moment schon wieder dagegen.

Alles wird bemängelt ohne jedoch oftmals Lösungsvorschläge mitzuliefern. Schlimmer noch, vieles wird emotionalisiert und polemisch in die Öffentlichkeit getragen. Trifft die freie Presse einmal nicht den gewünschten Ton, wird sofort von mangelnder Objektivität gesprochen und mit dem Stadtanzeiger gedroht.

Der Mantel hängt im Wind. Die Handschrift der Wunstorfer CDU ist erkennbar. Die Luther CDU eine H.G. Kück-Partei!?

Die Luther SPD wird diesen Weg nicht beschreiten und sich weiterhin seriös für die Luther Bürger einsetzen.

Uwe-Karsten Bartling

2008-01-04 22:32:52

Baumerhaltungssatzung für Luthe

Baumerhaltungssatzung - bewahren und schützen

Baumerhaltungssatzung - Politische Entscheidung
Gemeinsam mit der Luther CDU wurden die Richtlinien der Baumerhaltungssatzung bis April 2007 erarbeitet und einvernehmlich im Ortsrat verabschiedet. Die lokalen Luther Bedürfnisse, die vielen ortsbildprägenden Bäume zu erhalten, standen hierbei klar im Vordergrund der politischen Entscheidung. Die nun von H.G. Kück und der Wunstorfer CDU formulierte Kritik sowie die Ablehnung der Satzung stehen in krassem Gegensatz. zu der im Luther Ortsrat getroffenen Vereinbarung.

Baumerhaltungssatzung - Was wurde vereinbart?
Anders als etwa eine klassische Baumschutzsatzung wie in Hannover, die auch Obstbäume, Hecken und Strauchwerk unter Schutz stellt, sind in Luthe rund 220 Bäume gezielt unter Schutz gestellt worden. Diese Bäume stehen in ortsbildprägender Wirkung
zu wichtigen Orten, Plätzen und Ortsrandlagen und wurden nach einheitlichen Kriterien definiert. Eigentümer können diese Bäume nicht mehr so ohne weiteres fällen, werden jedoch durch die Satzung nicht automatisch enteignet. Der kritische Dialog/Umgang mit dem Thema wird vielmehr in den Vordergrund gestellt - man muss miteinander reden!

Baumerhaltungssatzung - Sinn und Zweck
Der überwiegende Teil der Luther Bevölkerung ist von der neuen Baumerhaltungssatzung nicht betroffen, jedoch direkt bzw. indirekt Nutznießer dieser Regelung.

Zum einen bleibt der Charakter unseres Ortes, der durch viele große alte Bäume geprägt ist weitestgehend für uns und unsere Kinder erhalten. In vielen Generationen gewachsenes, kann nun nicht mehr so lautlos und unwiederbringlich verschwinden.

Mit Enteignung hat diese Satzung nichts am Hut. Im Gegenteil, Eigentümer derartiger
Naturdenkmäler werden erstmalig gezielt bei Pflegemaßnahmen unterstützt. Ob der im Haushalt aus Erfahrungswerten des Grünflächenamtes ermittelte Betrag für alles reicht, muß sich in der Praxis noch zeigen.
Inwieweit sich die Kommune bei Laubpflegearbeiten, insbesondere auch im Herbst einbringen kann, muß ggfls. vor Ort geklärt werden. Wir sollten unserer Kommune eine Chance geben und das in der Satzung definierte bestmöglich in die Realität umsetzen.

Im Kern richtet sich die Satzung jedoch gegen die systematische und unsensible "Plattmacherei" durch externe Bauträger, wie z.B. an der Hauptstrasse oder auch an der Kirchstrasse geschehen. Im Übrigen können sich derartige Projekte auch schnell, wie etwa an der Kirchstraße geschehen, gegen Luther Bürger und deren Interessen selbst richten!

Baumerhaltungssatzung - Eine Chance für Eigentümer alter Bäume !
Alter Baumbestand kann, wenn er klug in ein Vermarktungsprojekt einbezogen wird, durchaus gewinnbringend für verkaufswillige Eigentümer sein. Sicher ist, dass man alten Baumbestand und Neubebauung oft unter einen Hut bekommen kann. Hierfür gibt es in Luthe ein vorzeigbares Beispiel. Die Sanierung/Umbau des Heimbergschen Hofes an der Hauptstrasse/Gegenüber Im Blenze kann als gelungen bezeichnet werden. Alte Bausubstanz wurde gewahrt, die alten Eichen in das Wohnkonzept eingebunden. Diese einmalige Chance wurde am Bgm.-Ohlendorf-Weg leider bereits leichtfertig vergeben!

Baumerhaltungssatzung - Eine Chance für alle Luther Bürger !
Ziel der Baumerhaltungssatzung soll es sein, zu bewahren was oft in vielen Jahrhunderten entstanden ist und den Umgang aller Bürger für das Ortsbild zu schärfen.
Neues zu schaffen muss nicht zwangsläufig dazu führen altes zu zerstören! Der verantwortungsbewußte Umgang mit nicht Wiederbringbarem muß uns am Herzen liegen.

Umfangreiche Informationen zum Thema unter

Baumerhaltungssatzung


Uwe-Karsten Bartling


2007-09-23 17:21:35

Asbesthaldensanierung

Leserbrief

Jahrzehntelang "dümpelte" die Fulgurit-Halde vor sich hin. Nun plötzlich soll die Halde, am besten noch heute verschwinden. Mit welcher Akribie die Beseitigung der Deponie von der CDU gefordert wird, ist schon erstaunlich.
Spekulation: Ein Gleisanschluss für die Spedition N. und damit eine noch größere Lärmbelästigung für Luthe?!
Man sollte doch in Ruhe das Gutachten der Uni Lüneburg abwarten. Von der Region wird beabsichtigt, die Asbest-Deponie auf die Abfallhalde nach Lahe zu verfrachten, hierzu ist aber noch ein Planfeststellungsverfahren notwendig.
Die Deponie soll ca. 2009 geschlossen werden und benötigt "Füllmaterial". Dass dieses Abdeckmaterial aus Asbestabfällen besteht, ist schon absurd! Es handelt sich hier um 120000 Kubikmeter asbesthaltiges Material (ca. 7000 LKW-Fuhren wären notwendig).
Kann man den asbesthaltigen Müll bei der Abtragung bzw. dem Transport so Händeln, dass keine Asbestfasern freigesetzt werden und die Bevölkerung Luthes bei einer Hauptwindrichtung von SSW gefährdet wird?
Fragen über Fragen!?
Was geschieht mit dem stark toxischen Sickerwasser? Eine Möglichkeit zur Sanierung der Halde wäre eine "Betonierung" (Beispiel Sarkophag Tschernobyl), diese Fläche könnte die Spedition als Parkdeck nutzen.
Es müssten natürlich noch Kontrollschächte für die Überprüfung des Sicker- bzw. Grundwassers angelegt werden. Diese Möglichkeit schafft ein für alle Mal Ruhe und kostet bestimmt keine 5-6 Millionen Euro, die eine Abtragung kosten soll!
Eine andere fast kostenlose Lösung wäre die Beibehaltung des Status Quo, natürlich unter regelmäßiger Kontrolle der Deponie und des Sickerwassers.
Eine Frage stellt sich noch: Warum soll überhaupt die Stadt Wunstorf Geld dazuschießen, ist sie der Verursacher?
Die Parteivertreter waren sich bisher einig, die Beteiligung an den Sanierungskosten abzulehnen.

Ich hoffe, sie bleiben standhaft!!

Volkhard Knapp