2010-02-16 14:11:30

Luther Dialog - Ideen für Luthe

Eine Initiative der Luther SPD

Gute Resonanz fand der von der Luthe SPD am 11.02.2010 ausgerichtete Luther Dialog. Viele Luther hatten sich auf den Weg gemacht, um den von Ortsbürgermeister Erich Harms sowie Fraktionssprecher der Luther OR-Fraktion Rolf Hoch geführten Veranstaltung beizuwohnen.

 

Ideen für Luthe heisst das Motto, auf dem basierend in den nächsten Jahren viele Projekte im Ort angegangen werden sollen und das sich dem integrierten ländlichen Entwicklungskonzept nahtlos anschließen soll. Möglichst viele gute Ideen sollen in Luthe umgesetzt werden.

Ideen waren also gefragt, egal ob realistischer Natur oder zunächst nur visionär geprägt.

-     Nachnutzung nach Sanierung der Luther Asbesthalde - Aufstellen
      eines Solarparks, der rechnergesteuert, dem Sonnensstand folgt

-     Bau einer Biogasanlage für die lokale Energieversorgung – Projekt
      mit den Luther –  Landwirten

-     Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden (Schulen,
      Kindergarten, Sporthalle)

-     Ausrüstung des NaturErlebnisBades mit einer
      Photovoltaikanlage zur Warmwassererzeugung

-     Kulturkonzept Musik und Kleinkunst auf dem Bauernhof –
      Projekt Ku(h)lt

-     Gesamtkonzept für die Kirchplatzumgestaltung erneut in den
      Focus nehmen

-     Heimatmuseum für Luther Geschichte und Geschichten

-     Bau einer Boulebahn an der Luther Tongrube

-     Nachnutzungskonzept für die katholische Kirche

-     Bepflanzungskonzept für markante Punkte (Beete, Büsche,
      Bäume und Bänke)

-     Wegeerneuerung Luther Masch

-     Nacherholungskonzept Luthe mit Fahrradwegebau und -
      Brückenschlag über die Leine - Anbindung an das Neustädter Land

-     Aufwertung des Luther Einkaufszentrums, der Dönerbude an
      der Luther Kreuzung

-     Krippenplätze für Luthe – Forcierung des SPD-Projektes 
      DRK-Kindergarten

-     Altengerechtes Wohnen in Luthe – Konzepte für die Zukunft
      entwickeln

-     Konzept der „Netten Toilette“ für Luthe

-     Entwicklung einer Imagebroschüre mit markanten,
      sehenswerten Punkten

-     Aufbau einer Homepage „Lebens(liebens)wertes Luthe“

-     Hinweisschilder an Fahrradwegen die auf Luthe hinweisen
      (z.B. mit alter Dorfirche, Luther –  See, Tongrube,
      NaturErlebnisBad, Uhr ab der Volksbank u.a.)

-     Einbindung von Jugendlichen in das Dorfleben, jenseits von
      TSV Luthe und Feuerwehr

Autor: Uwe Karsten Bartling

2010-02-04 20:44:48

Luther Dialog - Ideen für Luthe

SPD Luthe startet Initiative

Ideen für Luthe unter diesem Motto lädt die Luther SPD zum Luther Dialog am Donnerstag. 11.02.10 ins Luther Tennisheim, Bünteweg ab 19.30 Uhr alle interessierten Bürger ein.

Was steckt dahinter?

Über das integrierte ländliche Entwicklungskonzept, kurz ILEK genannt, wurde bereits viel geschrieben. In Luthe haben sich hinter Ortsbürgermeister Erich Harms  rund 17 Luther Bürger formiert, die aktiv in das Projekt eingebunden sind.

ILEK fördert Ideen und Gedanken die in Zusammenhang mit der qualitativen Weiterentwicklung  des ländlichen Umfeldes stehen.

deen für Luthe soll dort ansetzen wo ILEK aufhört. In Luthe gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen, die jedoch längst nicht alle über ILEK umgesetzt werden können. Auch andere Gemeinden machen Vorschläge, erarbeiten Projekte, und stehen in Konkurrenzsituation zu Luther Projekten. Vieles wird daher auch nicht machbar sein!

deen für Luthe will, dass alle kreativen Gedanken für den Ort aufgegriffen und wenn möglich, umgesetzt werden!

Welche Ideen gibt es?

Wie können wir diese Ideen/Gedanken verwirklichen?

Was geht?

Wer engagiert sich?

Im übrigen haben Luther Bürger mit dem NaturErlebnisBad eindrucksvoll ihre Schaffenskraft bewiesen und gezeigt was geht. Daher – Do it again!!

deen für Luthe!


2010-01-19 14:11:47

Jahreshauptversammlung der SPD Luthe

Luther SPD stemmt sich gegen den Trend

Den Bürger einbeziehen, für ihn kämpfen, Missstände vor Ort aufzeigen und beseitigen. Die Luther SPD steht hierfür mit ihrer erfahrenen Mannschaft und kann durchaus gute Erfolge auf kommunaler Ebene vorweisen.

Der Vorstand der Luther SPD wurde nun mit einer Ausnahme wiedergewählt. Mit Uwe Riemenschneider als 1. Vorsitzenden, Annegret Nase als 2. Vorsitzende, Schriftführerin Ulrike Erler, Uwe-Karsten Bartling als Pressereferent sowie dem neuen Kassenwart Jörn Stahlhut-Borchert geht es ins neue Jahr.

Als Beisitzer wurden Erich Harms, Rolf Hoch, Volkhard Knapp, Margret Kassen, Torben Klant, Andreas Frede, Rolf Gerhards, Wilfried Steinhauer,  Jürgen Rabe, Reinhard Gräpel, Konrad Launert, Dirk Christ, Ralf Giessen sowie Atze Stein gewählt.

Im Vorstand der Luther SPD gestalten immerhin 19 Mitglieder Kommunalpolitik aktiv mit .Für die Stadt Wunstorf ist das über alle Parteien hinweggesehen ein Spitzenwert. Luther Genossen stehen in der ersten Reihe, wenn es z. B. um das Luther NaturErlebnisBad, den Förderverein,  Kindergarten- und Schulsanierung, Kulturfeste, dem integrierten ländlichen Entwicklungsprojekt (ILEK), Baumschutzsatzung u. a. geht. Viele sind Mitglieder im Sportverein und der Feuerwehr und weiteren Vereinen. Immer ein offenes Ohr für die Luther Bürger.

Im Ortsvereinsvorstand nehmen erneut Margret Kassen sowie Wilfried Steinhauer Luther Interessen wahr.

Geehrt wurden Volkhard Knapp, Heinz-Jürgen Hoffmann, Erika Lodahl für 25-jährige sowie Monika Reimann, Wilfried Steinhauer und Konrad Launert für 10-jährige Mitgliedschaft in der Partei. Ein besonderer Dank wurde Ulrike Erler für ihr stets rühriges Engagement ausgesprochen.

Gedacht wurde den verstorbenen Mitgliedern der Luther SPD, Horst Riedel und Brigitte Edler.

Uwe Riemenschneider zog eine unter dem Strich positive Bilanz der politischen Arbeit Luther Genossen.

Mit einer Ausnahme  - die verlorenen Europa- sowie Bundestagswahlen. Aber immerhin das Machbare wurde erreicht. Die Direktkandidatin Caren Marks wurde im Wahlkreis 44 für die SPD „durchgebracht“ und vertritt unsere Interessen erneut im Bundestag!

Das für Caren Marks auf Küster Hof organisierte Rockkonzert von Luther Genossen war ein großer Erfolg.

Ansonsten dominierten natürlich kommunale Themen das politische Geschehen. Dank der vielen aktiven Mitglieder konnte Politik gemacht werden! Viele in 2009 begonnene Projekte finden ihren Fortgang in 2010.

Die Bürgerinitiative der Nienburger Straße wurde und wird unterstützt. Mit Jürgen Rabe und Jörn Stahlhut-Borchert stehen hier zwei Genossen in vorderster Front.

Asbest und kein Ende. Die Verlagerung der Luther Halde misslingt. Die Luther SPD stützt die Sanierung der Halde ohne wenn und aber. Erste Priorität hat die Gesundheit der Bürger. Auch eine Sicherstellung der Schadstoffe vor Ort ist nun denkbar. Die Sanierung vor Ort kostet rund 3 Mio Euro, eine Verlagerung 9 Mio Euro.

Die Sanierung des Luther DRK-Kindergartens wurde vorangetrieben. Sobald möglich sollen dort auch Krippenplätze entstehen.

Erste Gespräche zur Sanierung und Neubau der Pavillons der Luther Grundschule wurden geführt. Für die Umsetzung dieses Projektes  benötigt man einen langen Atem.

Fahrradweg sowie Parkbuchten wurden an der Hauptstrasse gebaut. Gegen den Willen der SPD-Mandatsträger jedoch nicht so, wie es sein sollte. Schilda lässt grüßen!

Der Aldimarkt in der Nienburger Strasse wurde im Frühjahr 2009 eröffnet. Kommunalpolitisch gesehen zunächst ein „heißes Eisen“. Unter dem Strich letztendlich für alle Luther ein positives Ergebnis.

Die katholische Gemeinde in Luthe verliert ihr Gotteshaus und Gemeindezentrum. Luther Genossen sind auf der Suche nach machbaren Lösungen dabei.

Der Bouleplatz konnte in 2009 noch nicht gebaut werden. In 2010 soll es an der Luther Tongrube erneut versucht werden.

Flächen für die Entwicklung des Naherholungskonzeptes wurden angekauft. Das Konzept wird ständig weiterentwickelt. Luthe benötigt einen „echten“Ausgleich für die verbauten Gewerbeflächen im Gewerbegebiet Süd.

Das integrierte ländliche Entwicklungsprojekt, kurz ILEK, wurde in Luthe von Erich Harms aus der Taufe gehoben. Viele Bürger haben sich in Luthe bereits diesem Projekt in unterschiedlichen Arbeitsgruppen angeschlossen.

Mit vielen weiteren Aktivitäten wurde Luther Bürger angesprochen. Das Luther Entenhaus, die Himmelfahrtfahrradtour , der Preisskat, die erfolgreiche Teilnahme an der Feuerwehrrallye, der Luther Dialog  sind weitere Beispiele aktiver Gemeinschaftspflege.

Die Homepage www.spd-luthe.de sowie der Luther Rotfuchs zeichnen das politische Engagement der Luther Genossen gewissenhaft auf.

Autor: Uwe Karsten Bartling

2010-01-12 09:27:15

Neujahrsempfang der Luther SPD

Caren Marks kritisiert Steuerpolitik von CDU/FDP

Wieder einmal gut besucht war der  Neujahrsempfang der Luther SPD. Rund 60 interessierte Bürger verfolgten die traditionelle Veranstaltung und diskutierten lebhaft mit den Referenten Uwe Riemenschneider, Caren Marks, Wilhelm Behne sowie Erich Harms.

Daemmerschoppen

Der Vorsitzende der Luther SPD, Uwe Riemenschneider, blickte auf das vergangene Jahr zurück, das einige Probleme bescherte. Im Brennpunkt die Nienburger Strasse und die Baumaßnahmen der Verwaltung rund um Fahrradwege und Parkbuchten im Luther Ortskern. Obwohl eindeutige Beschlüsse des Luther Ortsrates erarbeitet worden waren, folgte die Verwaltung den Luther Mandatsträgern nicht. In 2010 geht es weiter. Wenn Sachargumente gelten, sollten sich die Luther letztendlich mit ihren Vorstellungen durchsetzen.

Der Bundestagswahlkampf und die Unterstützung der Direktkandidatin Caren Marks nahmen viel Zeit aber auch viel Geld in Anspruch. Die Ausrichtung der Wahlkampfhauptveranstaltung auf Küsters Hof durch Luther Genossen war ein voller Erfolg und verlangt nach einer Neuauflage für den Kommunalwahlkampf in 2011. 

Die Bundestagswahl wurde deutlich verloren. Gegen den Trend konnte jedoch der Wahlkreis 44 mit Caren Marks ( 38,7 %) knapp gewonnen werden. Das gleiche gilt für die Region Hannover. Hier setzte sich die SPD  (39,6 %) ebenfalls knapp vor der CDU durch. (37,2 %) Ein Lichtblick an dem auch die Luther SPD mit ihrer konsequenten Öffentlichkeitsarbeit einen festen Anteil hat.

Caren Marks die von einer bitteren Bundestagswahlniederlage sprach, bedankte sich ganz ausdrücklich für die Unterstützung der Basis.

Die Steuerpolitik der Bundesregierung prangert Caren Marks scharf an. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz beschleunigt nichts, außer das Guthaben auf  Bankkonten von "Besserverdienern". Ein Großteil der deutschen Bürger ist außen vor. 50% der Bundesbürger (Kleinverdiener, kinderreiche Familien, Rentner, Kranke, Arbeitslose) bezahlen keine Steuern und können daher auch nicht entlastet werden. Im Gegenteil, die Belastung dieser Bevölkerungsschichten wird steigen, da sie an den zu erwartenden Einnahmeausfällen der Kommunen beteiligt werden. Gebühren- und Steuererhöhungen,  Kostensteigerung für Kindergärtenbeiträge und Schwimmbäder u.a. und für allgemeine Leistungen treffen alle Bevölkerungsschichten!!  Hinzu kommt, dass die Kommunen gezwungen sind soziale Leistungen zu reduzieren. Allein der Stadt Wunstorf fehlen in 2010 rund 3,5 Mio. € aus Steuermitteln des Bundes. Zweckentfremdet für eine Steuerreform die nur noch mehr Ungerechtigkeit schafft und konjunkturell gesehen bedeutungslos ist, da sie den Handlungsspielraum der Kommunen, insbesondere auch für Investitionen, weiter einengen wird.

Ein Eckpunkt sozialdemokratische Politik, der Ausbau der Kinderbetreuung, wird massiv unter den Steuergeschenken der Regierung leiden. Der für 2013 anvisierte Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz/Kinderhort wird möglicherweise nicht möglich sein. Schon jetzt rundern die von CDU/FDP mehrheitlich regierten Länder zurück. Man möchte das bestehende verbindliche Gesetz ändern.

Schlechte Nachrichten überbrachte auch der Regionsabgeordnete Wilhelm Behne. Die Region Hannover rechnet in 2010 bezogen auf ein Haushaltsvolumen von 1,3 MRD € mit einem Defizit von 170 Mio. €. Für Investitionen bleibt kein Spielraum. Lediglich 56 Mio. €, davon noch 18 Mio. € für festgeschriebene Krankenhausumlagen, kann die öffentliche Hand investieren. Das Defizit entspricht im Übrigen ziemlich genau den Leistungen, dass für Hilfsbedürftige in der Region zu zahlen ist. Auch in der Region schlagen die Steuergeschenke von Herrn Westerwelle massiv durch. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden  und es gibt nichts zu verschenken!!

Zwischen der Region Hannover und der N-Bank gab es im Dezember Gespräche über die Kosten der Sanierung der Luther Asbesthalde. Die N-Bank ist für die Gewährung und Abrechnung von EU-Mitteln zuständig. Bisher gibt es noch keine eindeutige Zusage von EU-Geldern, da die Projekt-/Planungsphase noch nicht abgeschlossen ist. Eine Komplettverlagerung der Halde würde rund 9 Mio. € verschlingen. Es ist nicht klar, ob rechtlich gesehen eine Teilverlagerung der Halde möglich ist. Die Sicherstellung der Halde vor Ort wird derzeit mit 3 Mio. € veranschlagt.

Bürgermeister Erich Harms referierte über das „Integrierte ländliche Entwicklungskonzept“ – kurz ILEK genannt. Aus EU-Mitteln können sowohl private als auch kommunale Projekte mit einem Zuschuss von bis zu 45 % der Investitionskosten gefördert werden.
Der Zuschuss ist in der Höhe jedoch absolut mit 50 T€ je Projekt begrenzt.

Mit ILEK soll der ländliche Raum gefördert werden. Die Folgen des demografischen Wandels und des Strukturwandels in der Landwirtschaft sind für alle Landbewohner spürbar. Mögliche förderungswürdige Projekte könnten das Naherholungskonzept der Luther SPD, Kulturangebote auf dem Bauernhof, Begegnungsstätten, Mehrgenerationenhäuser, Hofkaffees, das Luther NaturErlebnisBad, Entwicklung regenerativer Energien u.a. sein.

Alle interessierten Bürger sind aufgefordert sich für ILEK in den einzelnen Arbeitsgruppen zu melden. Erich Harms gibt bei Interesse entsprechend Auskunft.

Autor: Uwe Karsten Bartling

2009-12-27 19:51:08

Dämmerschoppen